13 August 2015

budenzauber

Ich schenke gerne. Und verschenken ist fast noch schöner als Geschenke bekommen. Insbesondere wenn es ums Verpacken geht. Diesmal stand ich jedoch vor einer besonderen Herausforderung. Das Geschenk war so groß, dass es nur gerade so längs ins Auto passte. Zusätzliches Verpacken damit nahezu unmöglich. Was es gab? Eine Wurfbude für den Patensohn zum 4. Geburtstag (yeah!): 




Kleinigkeiten waren gestern. Die Idee stammt dabei aus dem großartigen DIY-Portfolio von Andrea I WLKMNDYS, deren Version um einiges bunter daherkommt, während ich die Basis (bei mir: ein simpler Baumarkt-Kleiderboxumzugskarton) als auch die Umsetzung etwas abgewandelt habe. Plastikzahnputzbecher von der Drogerie um die Ecke mit Washi-Tape aufgepimpt und fertig! Am Abend vor der Übergabe war ich dann plötzlich doch etwas nervös. Warum habe ich nicht einfach irgendwas "normales" besorgt? Was, wenn Vierjährige Wurfbuden schlichtweg doof finden? Was, wenn dessen Mutter mir die Freundschaft kündigt, um nie wieder solche zusätzliche Karton-Monster in der eigenen Wohnung versammelt zu wissen? Und wie bekomme ich gleichzeitig das Geschenk als auch mein eigenes Kind samt Kinderwagen und Sitz mit ins Auto? Alle Sorge war unbegründet und wurde schließlich mit nur einem Satz ausgelöscht. Auf die Frage, wie er denn mein Geschenk fände, lautete die Antwort: "Sowas habe ich mir schon immer gewünscht, das hat mir nur nie jemand geschenkt!" Doppel-Yeah! Ich freue mich schon aufs Basteln und Verschenken zum Fünften im nächsten Jahr….. 

29 Juni 2015

mint montag # 90

Zweifelsohne gibt es aus ästhetischen Gesichtspunkten keine formschönere Zitronenpresse als die von Philippe Starck entworfene 'Juicy Salif'. Allerdings besitzt diese weder ein Auffanggefäß für den Saft, noch hindert sie Kerne und Fruchtfleisch sich unter eben diesen zu mischen. Daher halte ich es im Alltag eher mit einer elektronischen Presse. Ideal für eine große Portion zu entsaftene Orangen, mehr als einfach in der Bedienung, unkompliziert in der Reinigung. Doch manchmal ist sogar diese zu viel des Guten. Wenn es nur ein Schuss Orangensaft fürs Dressing oder Limetten-/Zitronensaft für die Fischmarinade sein soll. Hier halte ich es mit der Einfachsten der Varianten:






Ein zweiteiliges Model aus Kunststoff. Einfach. Praktisch. Und - yeah - mint. Ein heutiges Hoch auf diesen hervorragenden Haushaltsartikel und happy mint montag!




24 Juni 2015

babyfon statt ballermann
















































Wir haben nicht auf der Terrasse des Es Baluard den Blick über Palma genossen. Wir sind nicht durch Santa Catalina geschlendert. Auch haben wir nicht im Ca Na Toneta gespeist. Wir waren am Mittwoch nicht auf dem Markt in Sineu. Wir haben keine Berge im Tramuntana erklommen. Wir sind nicht auf Chopins Spuren in Valldemossa gewandelt, noch haben wir die Stufen in Pollenca erklommen. In Puerto Portals wurden keine Yachten von uns bestaunt. Und auch haben wir nicht künstlerisch wertvolles in Artà auf uns wirken lassen. Wir haben uns nach dem Duschen nichts besonderes angezogen, aber wir haben auch nicht an Buffets Schlange gestanden oder aber Plastikbändchen um die Handgelenke getragen. Und doch waren wir da. Auf Mallorca. 10 Tage und Nächte lang. Nicht alleine, nicht als Paar, sondern zu Dritt. Erstmalig mit Kind. 




Wir haben den diesjährigen Sommer getestet und großartig in den jeweils neuen Tag hineingelebt. Wir haben fast ausnahmslos im Schatten gelegen. Wir haben stundenlang das Kind bespielt. Wir haben abends gelesen und es genossen, weder über TV noch über wlan zu verfügen. Wir haben die Stallfrischen Eier der Hennen unseres Agroturisme verkostet und mit nahezu gleicher Hingabe Supermarktserrano, -käse und -oliven gegessen. Wir haben die Tiere auf dem Gelände unserer Finca beobachtet und uns von der Herzlichkeit unserer Gastgeberin anstecken lassen. Und wir haben darüber nachgedacht, was wir beim nächsten Mal machen. Wenn das Kind eigenständig sitzen kann. Wenn statt der kleinen Baumarkt-open-Air-Tonne das Meer bebadet wird. Wenn endlich echte Nahrung zu sich genommen und damit auch wieder die Rotweintheke ins Spiel gebracht wird. All das oben benannte was wir diesmal nicht gemacht haben, wird dann nachgeholt. Das, und noch viel mehr. Malle 2016, wir kommen! 

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Mein Unterkunftstipp: Für mit oder ohne Kind, für romantisch zu zweit oder aber freundschaftlich zu mehreren. Die traumhafte 'Finca Son Josep de Baix' ist eine weitläufige Anlage mit 9 unterschiedlichen, schlicht aber dennoch modern eingerichteten Apartments für 2, 3 oder 4 Personen. Die einzelnen Gebäude scharen sich um das Haupthaus und verteilen sich zugleich auf dem Gelände der geräumigen Finca, die nach wie vor landwirtschaftlich betrieben wird. Es gibt keinen Restaurantbetrieb, aber zwei unfassbar herzliche Gastgeber, die mit Rat, Tat und wertvollen Inseltipps jederzeit gerne weiterhelfen. Drei kleine Strandbuchten befinden sich fußläufig in der Nähe, es gibt einen Gemeinschaftspool und jede Unterkunft verfügt über eine voll möblierte Terrasse inkl. Grill. 

Mein Strandtipp: Cala Sa Nau - wahrlich kein Geheimtipp, aber der ideale Ort für einen reinen Strandtag (in der Nebensaison). Türkises Wasser, feinster Sand, hölzerne (und in mint getünchte) Liegen und Sonnenschirme sowie eine einzigartige Strandbar, die Erfrischungen, Snacks und am Wochenende feinste Musik bereithält.  

Meine Weiterlesentipps: Für uns war Mallorca dieses Jahr das perfekte Reiseziel. Direktflug von Hamburg aus, nicht zu weit weg, für den Ernstfall mit deutschen Ärzten vor Ort - die erste Reise mit Baby, man weiss ja nie. Nun sind wir bereit für das nächste Mal und ich suche schon jetzt weitere Anregungen in der Hoffnung, dass wir schon bald zurückkehren werden. Meine drei favorisierten Bloggerposts zum Weiterlesen befinden sich momentan gleich doppelt mit diversen Tipps bei Steffi I ohhhmhhh (und hier) sowie bei mona I 180°Salon.  



Hasta luego!




05 Juni 2015

mini me I mini mint (1)

Nicht auf flotten Sohlen, nicht auf leise Sohlen, sondern 'auf minten Sohlen' ist hier heute die Parole:


















































Die in L.A. ansässige Manufaktur ZUZII FOOTWEAR stellt in sorgfältigster Handarbeit und mit einer Extra-Portion Leidenschaft für die Fertigung ihrer Produkte Schuhe her. Für Babys und Kinder bis zum Alter 16+. Von sanften Sohlen für die ersten Schritte bis zu geriffelten Absätzen, mit denen die Teenies im wahrsten Sinne des Wortes so richtig auf Zack sind. Mit Senkeln, Schnallen und Schäften. In knalligen Farben und zarten Pastelltönen. In rot, blau und metallic. In rosa, grau und beige. Und eben in mint. Noch steht Emma Luise nicht auf eigenen Beinen bzw. Füßen. Und erstmal ist jetzt Sommer und da heißt es 'barfuß nonstop'. Aber dann!  


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Unter der Rubrik mini me I mini mint finden sich ab sofort regelmäßig minte Fundstücke für die kleinen Erdenbürger unter uns !


03 Juni 2015

sommer, sonne, urlaub





























































Ich mag keine Kreuzfahrten. Fähre fahren hingegen finde ich toll. Vielleicht weil mich dies immer wieder an außergewöhnliche Urlaube in der Kindheit zurückerinnert. Mit der Autofähre von Italien nach Griechenland. Jedes Jahr aufs Neue, VW-Bullis in Kolonne, Dieselgeruch von den Autos und den Schornsteinen der Schiffe. Pul(l)mansitze waren Luxus, an eine beengende Kabine gar nicht zu denken, es schlief sich herrlich oben an Deck. Ähnliche Urlaube folgten. Inselhopping mit den Freundinnen zur Oberstufen- und Abizeit. Traveller Cheques auf Campingplätzen, Gruppenduschen und Nächte mit der Isomatte vorm statt im Zelt. Hallo Sternenhimmel. Irgendwann folgte dann mehr Standard. Mit echtem Dach überm Kopf. Schöne B&Bs, kleine Pensionen, Motels und private Unterkünfte. In Europa aber auch darüber hinaus. Ich hatte das Glück immer mal wieder ferne Länder zu bereisen. Einmal am Ende der Welt fiel es mir schwer, mich wieder auf Italien, Spanien und Co. zurück zu besinnen. Doch nicht jedes Jahr ist eine Fernreise drin. Obwohl ich zugeben muss, dass ich vergleichsweise viel Geld für Urlaube und Unterkünfte ausgebe. Ich mache mir nicht viel aus Mode und habe auch keine teuren Hobbies. Aber alles rund um das Thema Urlaub ist mir jeden Cent wert. Nun ist der Sommer in greifbarer Nähe. Die Heizung ist noch nicht ganz aus, aber fast. Die ersten so richtig warmen Tage des Jahres sind endlich da. Wie schön wäre es zu wissen, dass sie bis Oktober bleiben. Durchgängig. So wie im Urlaub, wo man (bestenfalls) nicht besorgt sein muss, dass am nächsten Tag schon wieder alles vorbei sein könnte. Laue Sommernächte und Sonne auch am nächsten und übernächsten Tag. Eine, die morgens weckt, und abends als Untergang verzaubert.  Der letzte Sommer 2014 war toll. Und wurde erneut durch einen wundervollen Urlaub angerundet bzw. bei uns besser gesagt eingeläutet. Sommerzeit ist Urlaubszeit. So auch bei uns. In diesem Jahr wird es der erste mit Kind sein. Noch steht nicht final fest wann und wohin. Und bis es (dann endlich) soweit ist, träume ich mich einfach zurück. An all die schönen Orte, ganz in der Nähe oder weit in der Ferne:





ARUBA  & CURAÇAO // 

Die ABC-Inseln. Mein bislang schönstes Reiseziel. Was Aruba betrifft, bin ich jedoch zwiegespalten. Ein Muss, wenn man schon mal da ist. Allerdings als Zwischenstopp, aber mehr auch nicht. Ein Großteil der wunderschönen Küste ist gesäumt von riesigen Bettenburgen. Nur wenige Stunden von Florida entfernt ein El Dorado für den amerikanischen Pauschaltouristen. Doch gleich eine Reihe dahinter verbirgt sich das wundervolle Boardwalk Hotel Aruba. Eine Oase, von Palmen gesäumt und mit einer Riesenportion Herzlichkeit von zwei belgischen Schwestern geführt. Eine kleine Anlage mit wenigen aber dafür großzügig angelegten Apartments (alle mit eigener Terrasse und Grill) und einem kleinen Pool, der jedoch angesichts der karibischen Strände des Eilandes fast überflüssig anmutet. Ein perfekter Start in den Urlaub, bevor es bei uns weiterging auf die zweite der Inseln, nach Curacao. Ein vergleichbares Hotel suchten wir hier zwar vergeblich, doch an einsamen Buchten, unberührter Natur, glasklarem Wasser und offenherzigen Menschen ist Curacao nicht zu überbieten. Nur gut, dass wir bei unserer Reise das 'B' (Bonaire) bislang ausgespart haben. Definitiv ein Grund noch mal zurückzukehren!


NEUKLOSTERSEE //

Schöne Urlaubsziele in Deutschland - dieser Aufmacher fehlt nie in den gängigen (Frauen-) Zeitschriften, wenn es auf den Sommer zugeht. Die Friesischen Inseln, Tegernsee, Schwarzwald und Co. gehören eindeutig dazu, doch mein allerliebstes heimisches Reiseziel bleibt der Neuklostersee und hier das Seehotel an Gleichnamigem. Eine wundervolle privatgeführte Hotelanlage direkt am Ufer, kleine Hütten, Zimmer und Suiten, eine umgebaute Wellnessscheune und ein Biorestaurant in nahezu unberührter Natur - Erholung pur!



NEUSEELAND //

Oder doch lieber direkt ans andere Ende der Welt? Ja, Neuseeland ist einfach traumhaft. So, wie man es sich vorstellt. Nur noch mehr Weite, noch mehr Wiesen, noch mehr Schafe als gedacht. Die Ausführungen, warum sich die Reise dorthin lohnt, würde den Post sprengen. Darum an dieser Stelle lediglich ein Unterkunftstipp der anderen Art. The Hut ist ein Kleinod schlechthin. Eine Holzhütte mit Holzofen, uriger Küche, Doppelbett samt darüber liegendem Hochbett und atemberaubenden Blick auf die drei Vulkane des nahegelegenen Nationalparks. Wir haben in Neuseeland die unterschiedlichsten Unterkünfte bewohnt. Eine Honeymoon-Suite am Meer in der Region Whangarei, eine umgebaute Kirche in Coromandel, ein wie aus den 50ern entsprungenes Motel am Original 'Endless Summer' Beach. Doch 'The Hut' als Teil der Wood Pigeon Lodge hat mich eindeutig am meisten begeistert. So gemütlich, so besonders, so vintage, so authentisch.


ITALIEN //

Spanien ist des Deutschen liebstes Reiseziel. Doch trotz Rioja, Tapas und Co., ich halte es hingegen vor allem mit Italien. Darum haben uns in den letzten Jahren zahlreiche Urlaube hierhin geführt. Immer wieder in die Toskana, aber auch Richtung Cinque Terre, an die Amalfi-Küste oder wie im letzten Jahr nach Sizilien. Das Land, die Leute, das Essen und überhaupt. Amore mio! Und auch Unterkunftstechnisch hat Italien eine unglaubliche Vielfalt zu bieten. Luxusherbergen in den Städten, urige Hotels am Meer, Agriturismi auf dem Land. Ich habe so manches ausprobiert, und schließlich unter anderem auf den Spuren Jackie Kennedys genächtigt. In der unvergleichlichen Villa Scarpariello. Und ja, es war nicht günstig, aber ein Traum von Unterkunft. Mitten am Hang gelegen. Kein aufdringlicher Luxus, sondern einfach eine wunderschöne Anlage. Terrassenförmig angelegt. Frühstück unter freiem Himmel und der Blick direkt aus dem Bett heraus die Amalfitiana entlang. Mehr geht nicht!



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Es gibt so viele schöne Orte auf dieser Welt. An den obigen war ich schon, doch stehen auch bei mir noch so viele auf der Liste, die ich unbedingt gerne bereisen möchte. Allen voran die Westküste der USA und hier wiederum San Francisco. Bis auf eine Nacht in Hollywood (auf der Durchreise Richtung Hawaii) habe ich es noch nicht hierher geschafft. Ähnlich verhält es sich mit Vancouver (Island) in Kanada. Schon so oft habe ich es mir vorgenommen, doch irgendwie sind wir dann doch wieder woanders gelandet. Und dann gibt es nicht nur Reiseziele, sondern vor allem Unterkünfte, die ich gerne einmal im Rahmen eines Urlaubs bewohnen würde. Zu meinen Top 3 zählen hier insbesondere das ACE Hotel in Palm Springs (schon alleine wegen des Poolbereiches), das 25hours Bikini Berlin (Berlin an sich, das Konzept hinter den 25hours Hotels, die Erinnerung an eine tolle Nacht in dem Hamburger Pendant in der Hafencity, die Lage, die Inneneinrichtung, das Restaurant, und, und, und…) und schliesslich das Coco Mat Hotel Serifos. Aber das ist eigentlich eine Geschichte für sich. Griechenland und Ich. Es gibt kein schöneres Blau, kein reflektierenderes Weiß, keine leckerere Küche als die dortige. Das erste Mal war ich mit zweieinhalb dort, mit achtzehn dann gleich für ein nahezu halbes Jahr und auch danach immer wieder für zwei bis drei Wochen. Und nun schon wieder viel zu lange gar nicht. Und auf Serifos sogar noch gar nicht. Wie gesagt, noch steht nicht fest wohin es uns dieses Jahr verschlägt. Vielleicht ist ja bei den obigen schon oder aber noch nicht von mir bereisten Destinationen auch die ein oder andere für Euch dabei - und vielleicht habt ihr ja auch im Gegenzug den ein oder anderen Tipp für mich? So oder so - auf einen tollen Sommer und HAPPY HOLIDAYS!



25 Mai 2015

mint montag # 89

Das ist so eine Sache mit Couchtischen. Auf was kommt es an? Die Höhe (nur zur Ablage, auch zum mal-vorm-TV-essen, der Hund soll nicht drankommen)? Die Form (Kleinkinderbedingt-Kanten-vermeidendes, leicht geschwungenes, an die Konturen des Sofas angepasstes)? Das Material (Fingerabdrückeanziehendes, Zerkratzresistentes)? Unser Couchtisch war ursprünglich eine Zwischenlösung doch hat nun schon den dritten Umzug mitgemacht und erweist sich immer wieder aufs Neue als perfekt geeignet. In der Höhe (statt Teller aufm Schoß), in der Form (passt genau in den rechten Winkel des Chaiselonguebestückten Sofas) und im Material (alle Klebefilmreste vom Adventskalender-Einpacken konnten bislang jedes Mal rückstandslos entfernt werden). Hinzu kommen das Gewicht (lässt sich perfekt rumschieben) und die Farbe (wie der Esstisch - einen lediglich durch den Durchbruch getrennten Raum weiter - hölzerne Beine, weiße Platte). Obwohl. Letztere, die Farbe, wäre mittlerweile das einzige aber immens überlegenswerte Austauschkriterium. Denn, unseren Tisch gibt es nun auch in mint: 


Und das gleich in zwei verschiedenen Größen. Nicht in Scheiben, nicht am Stück, sondern pro KILO - so der Name des Tisches von habitat. Metall meets Eiche. Längs und quadratisch. Sofatechnisch sind wir bedient, doch ich hätte andernorts beste Verwendung. Als Beistelltisch, als Nachttisch, als Gartentisch, und…und…und. In diesem Sinne, happy mint montag! 



11 Mai 2015

mint montag # 88

Mint ist selten dabei. Bei den Naschis (wie man so schön in Hamburg sagt) dieser Welt. So habe ich bislang immer die roten gefolgt von den grünen - vielleicht schon das ein versteckter Hinweis auf spätere mintliebe - herausgepickt. Bei den Bonbons auf der Klassenfahrt. Bei den Gummibärchen. Beim Stangen-Wassereis im Freibad. Bei den (süß-) sauren Gurken im Kino. Eine ganze E-Stoff-Armada hat sich jahrelang in mir ausgebreitet. Damit ist jetzt Schluss. Denn nun habe ich die Schlickersachen (wie man in meiner Heimat Bielefeld sagt) schlechthin für mich entdeckt:






























































































Palim, Palim. Eine Tüte mint bitte! 'Treets' und 'm&m's' waren gestern. Der Konditor meines Vertrauens stellt sie her. Innen Schoko. Außen mint. Ganzheitlich lecker. Schmelzen auch nicht in der Hand, sondern im Mund, und hinterlassen noch nicht mal eine minte Zunge. Obwohl… das wäre doch was. happy mint montag # 88!




10 Mai 2015

mensch mama

Das erste Jahr mit Baby heißt auch bei mir: der erste Muttertag. Als Mutter. Und in meinem Fall auch als Tochter. Ja, Mama. Jahrzehntelang hast Du Dich dagegen gewährt. Ich durfte keine anlassbezogenen Bilder mit nach Hause bringen. Keinen Kuchen backen. Keinen Blumenstrauß pflücken. Statt Heintjes 'Mama' liefen bei uns Gitte Haenning und Ina Deter rauf und runter. Wir feiern seit jeher am 08. März den Internationalen Frauentag, nicht jedoch im Mai den Muttertag. Bis jetzt! Denn ich finde durchaus, dass zum Muttertag ein wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung nicht verkehrt sind. Die Frau aus der Vorwerk-Werbung hat Recht wenn sie angibt, ein kleines erfolgreiches Familienunternehmen zu leiten. Ich kann dies zwar lediglich anhand der letzten 5 Monate nachempfinden, doch das genügt schon fürs Erste. 























































Liebe Mama, ich weiss (schon immer aber nun noch mehr) alles sehr zu schätzen, was Du bislang als Mutter geleistet hast. Ich danke Dir von Herzen und liebe Dich dafür! Nicht nur anlässlich des heutigen Muttertages sondern jeden einzelnen Tag im Jahr. Und damit auch am Internationalen Frauentag, diesem so wichtigen Welttag rund um die Rechte der Frauen. 

Alles Liebe,
deine Tochter!

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// Lieber Papa, Du brauchst keinen Tag, an dem ich Dir besonders danke und schon gar keinen Vatertag, der in diesem Land eher mit Bollerwagen-tourenden Junggesellen denn mit elterlicher Fürsorge in Verbindung gebracht wird. Jeden Tag bin ich auch Dir gegenüber dankbar. Für Dein endloses Vertrauen, Deine Sorge um, und Liebe für mich!  //




04 Mai 2015

mint montag # 87

Die Suche nach geeigneten Möbeln und Einrichtungsgegenständen erweist sich das ein oder andere Mal als wahre Rasterfahndung. Vieles steht zur Auswahl. Einiges könnte, soll dann aber doch nicht sein. Und dann gibt es wiederum Gegenstände, die im wahrsten Sinne des Wortes eindeutig ins Raster passen:





















































Die Wandgarderobe RASTER wurde von Jörg Mennickheim designed und ist ein Produkt der UTENSIL KOLLEKTIONSie ist im Prinzip einer Werkstatt-Lochwand konzipiert und bietet Einhänge- als auch Ablagemöglichkeiten auf unterschiedlichen Ebenen. Das allein schon hat mich überzeugt. Und hinzu kommt unübersehbar: sie ist mint. Juchu - happy mint montag # 87!





30 April 2015

ja, ich will I nein, ich habe nicht

Als Kind wollte ich Karneval nie als Prinzessin gehen. Dann schon lieber als Pippi Langstrumpf oder Ronja Räubertochter. Anders verhielt es sich mit dem normalen 'Verkleiden'. Hier konnten die ausrangierten Kleider der Oma nicht opulent genug sein. Auch haben wir Hochzeit gespielt. Und das dies heute noch genau so viel Spaß macht wie damals, durfte ich vergangene Woche erfahren. 






















































Etsy hatte in Hamburg zum Wedding Blogger-Brunch geladen, und das Event wurde dem themenbezogenen Anlass mehr als gerecht. Die historische Trinkhalle im Stadtpark, einst Ausschankort für Heilwasser und heute Café mit idyllischem Biergarten, bildete die perfekte Kulisse. Innen und Außen. An langen liebevoll gedeckten Tafeln wurde zunächst gebruncht, bevor im Anschluss ausgiebig die neuesten Hochzeitstrends aus den Bereichen Mode, Accessoires und Dekoration bei einem herzlichen Miteinander vorgestellt und ausprobiert wurden. 






'something old, something new, something borrowed, something blue' war gestern. Abseits jeglicher Klischeevorstellungen und des Herzchen-Mainstreams ist heute eine schier unglaubliche und stilvolle Palette rund ums Heiraten erhältlich. Hochzeiten können, so scheint es, individueller denn je ausgestaltet werden und das ohne zwangsweise horrende Summen dafür aufbringen zu müssen. Von der Einladung zum Fest über Materialien zur Tisch- und Wanddeko - Konfetti, Figuren, Karten, Poster - bis hin zu Schuhen, historisch anmutendem und floralem Haarschmuck, Muffins und der obligatorischen Hochzeitstorte. Uns Bloggern wurden verschiedenste und zugleich sehr kreative Beispiele präsentiert. Und das absolute Highlight - mehrere Brautkleider standen zur Auswahl und Braut spielen war ausdrücklich erlaubt!



























































Raus aus dem Still-BH, rein in die Dessous. Reichte es - zugegebenermaßen (sehr) übertrieben formuliert - bei Kate (& William) damals lediglich für durchsichtige Applikationen am Oberkörper, hüllte mich die Spitze eines Modells von MIMÈTIK BCN nahezu komplett ein. Ein Traum von Hochzeitskleid. Und so fühlt es sich also an. Ja, fast hätte ich schon mal eines getragen. Doch zum Glück (!) wurde die damalige Verlobung wieder gelöst und auch diesmal wäre es in Bezug auf das Event fast erneut zu einer 'Absage' gekommen. Ich hatte die Einladung zunächst schweren Herzens ausgeschlagen, da meine Tochter derzeit noch keine Betreuung außer der meinen erhält. Für die Veranstalter jedoch kein Grund 'kalte Füße' zu bekommen, und so wurde Emma Luise ausdrücklich als zusätzlicher Gast mit eingeplant und schliesslich auch vor Ort - wie wir Blogger allesamt - unfassbar herzlich und liebevoll durch das gesamte Etsy-Team samt anwesender Fotografin und Stilistin betreut. Und was nun den (vermeintlich) 'schönsten Tag des Lebens' als Solchen betrifft? Ich habe den für mich besten Mann und unsere wunderbare Tochter an meiner Seite. Darum egal wann (und ob überhaupt) - spätestens seit der Veranstaltung bin ich nun zumindest aber schon mal thematisch mehr als gewappnet!

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als 'Brautjungfern' waren zudem anwesend: elbfrollein, elbmadame, Happy Home Blog, Telishah, Pinkepank, SILKsofine, Theresas Küche, C'est Lali, Brautsalat, CityMelody, FOREVERLY und schliesslich Lieschen heiratet (deren wunderbares neues Buch als weiterführende Lektüre nur bestens zu empfehlen ist!).

meine persönlichen EtsyHochzeits-Highlights: AnnKayDesign, hellopopsofcolour, mymetooPelemele, TheIndigoZebra (Deko), BLUSHfashion, ready to wear, MIMÈTIK BCN (Kleidung), PollyMcGearyLaChiaAccessoires, RainbowMittens, Sibodesigns (Accessoires), LeafandStitch, nuukk, navucko. (Papierenes und anderweitig Tolles).