30 April 2013

big city life

New York - Rio - Tokio ? Nicht ganz, aber definitiv auf Weltstadtniveau präsentieren sich derzeit die eingereichten urbanen Designs beim City Poster Contest 2013 von human empire. Bis zum 04. Mai kann noch gevotet werden und die drei Sieger-Motive schaffen es schliesslich in die  Human Empire Artist Series. Klassische europäische Metropolen nehmen es hier mit heimischen Regionen auf - übliche Darstellungsmuster werden verfremdet, bekannte Sehenswürdigkeiten neu interpretiert und/oder akzentuiert. Die reinste Qual der Wahl bei so viel wundervollem Design. Und dennoch, ich habe schon abgestimmt und zwar für


















































'Paris' (von Natasa Vuckovic) I Da ich Natasas Liebe zu Paris wie ihr wisst bedingungslos teile, wegen der türkis-minten "Tupfer" und auch, da ich schon lange begeistert all die kreativen Entwürfe von Natasa und ihren dazugehörigen blog navucko verfolge.



















































'Altes Land' (von tinytinadesigns) I Weil ich es in diesem Jahr endlich schaffen möchte, auf dem Fahrrad mit dem Schiff über die Elbe dorthin zum Erdbeerpflücken zu gelangen, und dieses tolle Poster bereitet mir dabei den finalen Komm-in-die-Gänge-Schub.


















































'Tel Aviv' (von Henrike Schnabel) I Das Plakat macht bei mir einfach Lust auf Mehr. Die Farben,  die Anordnung, die Wellen en detail. Vielleicht auch, weil ich noch nie dort war und so ein ganz anderes Bild oder aber eben irgendwie kein so richtiges Bild von dieser sicherlich tollen Stadt im Kopf habe. Bislang, denn nun wurde dieses Nicht-Bild erstmal durch das form- und farbenfrohe Design von Henrike ersetzt.





29 April 2013

mint montag # 21

Meine Wände sind allesamt weiss. Weiss verputzt oder tapeziert. Wären sie nicht weiss, wären Sie mint. Natürlich. Und wie. Daher diese 'colour inspiration' zum heutigen mint montag # 20. Auf eine hoffentlich für uns alle schöne Woche und liebe Grüße.


28 April 2013

brett-a-porter

Wie ihr wisst, ist neuerdings bei mir rund um den Schreibtisch alles in bester Ordnung.  Und da ich mich am 'verpackten Chaos' (ja, glaubt mal nicht, dass es in den Boxen genauso diszipliniert zu geht, wie es von außen erscheint), habe ich noch einen drauf gesetzt und weiter geordnet. Diesmal war die Zettelwirtschaft dran - Zettel hier Zettel da, leichtfertig beschriebe und dafür eindeutig zu schöne Blancohefte und vieles mehr. Klemmbretter liegen im Trend und hängen nun bei mir an der Wand. 3 Stück an der Zahl. 







































































1/ Die Monatsübersicht ganz links. Hinter dem Mai warten schon die restlichen Monate des aktuellen Jahres, die Zahlen bleiben gleich positioniert und variieren nur von 28-31. Anders der Monatsname. Immer schwarz auf weiss, aber der Schriftart-Auswahl sind keine Grenzen gesetzt. 

2/ to do's. Mittig, da hier (hoffentlich) schnell mal wieder gestrichen, da erledigt, wird. Ein fixer Ort um alles schnell mit drauf zu setzen, aber auch einer, von dem aus dann wiederum kleine Sonderzettel angeferitig werden. Denn ganz ohne Zettelwirtschaft geht es dann eben doch nicht und letztlich müssen ja all die kleinen hübschen Memoblöcke, denen ich stets nicht widerstehen kann, irgendwann auch mal zum Einsatz kommen

3/ Schliesslich rechts außen alles rund um mintlametta. Hier verhält es sich bei mir ähnlich wie mit to-do-listen. Gab es erst ein Scriptbook und dann die erweiterte Version in Form eines Ordners, in dem alles fein säuberlich Lasche für Lasche einsortiert wurde (bereits gepostetes, geplantes, inspirierendes...), waren zuletzt alle meine Jacken- und Handtaschen als auch nahezu alle Ablagen der Wohnung gespickt mit mintlametta-Bezug-Zetteln.

Natürlich hängen die 3 Klemmbretter nun nicht blanko an der Wand, doch sind sie weniger sauber beschrieben als sie gehängt wurden, und auch wollte ich keineswegs die Planungen rund um mintlametta Preis geben, nur so viel: das Brett ist nahezu vollständig gefüllt und ich hoffe Euch auch weiterhin hier so zahlreich bei mir begrüßen zu können, denn ich freue mich jeden Tag aufs Neue über jede(n) Einzelne(n) von Euch.



24 April 2013

küchenkrake

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle über meine tollen neuen Gartenstühle berichten. Sie sind grau, geflochten, bequem und vieles mehr. Doch da der Garten angesichts des Wetters und der Unmengen von bislang nicht entferntem Umkraut noch nicht bereit ist für die Stühle, gibt es an dieser Stelle statt der Stühle eine Kücheneinrichtung. Und was für eine. Gesehen beim Gartenstuhlkauf. Die Farben, das Arrangement der einzelnen Möbel und Küchenutensilien - einfach das in sich stimmige Ensemble als Solches. Das Problem: ich habe eine komplett eingerichtete Küche. Hätte ich keine, hätte ich zugeschlagen. Einmal alles genauso bitte. Gesehen bei Octopus im Lehmweg / Hamburg. Von dort stammen übrigens auch meine Gartenstühle. Wie gesagt, sie sind grau. Es gibt sie aber auch in vielen anderen tollen Farben. Bislang sind sie zu zweit, eindeutig mindestens zwei zu wenig. Also freue ich mich schon jetzt auf meinen nächsten Ausflug, und ob ich diesmal erneut an der Küche vorbeikomme ohne etwas zu kaufen bezweifele ich. Denn auch wenn der Platz für Tisch, Lampe(n) und Stuhl bereits besetzt ist, Taschen, Geschirrtücher und Vorratsdosen kann man keinesfalls genug haben, oder?















































23 April 2013

kerzen herzen

Wärme abgebend, Licht spendend und Gemütlichkeit verbreitend. Ob im Fenster, auf dem Kranz und Baum im Winter oder aber im Glas sturmfest abends auf der Sommer-Gartentafel. Kerzen sind eindeutig Helden des Alltags - wie sie immer Dienstags bei roboti liebt gekürt werden. Alle weiteren Helden des heutigen Tages findet ihr hier.





22 April 2013

mint montag # 20

Ich war beruflich in Essen. Die Tagung war sehr interessant und ich habe viele nette Leute (wieder-) getroffen. Und dennoch - eigentlich hatte ich nur Augen für die urbane Ausgestaltung der Rüttenscheider Strasse. Minte Straßenpfeiler, Laternen und sogar Taxiruf-Säulen. Diese haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und ich bestimmt auch bei den Essenern, wie ich so was von aus dem Häuschen die komplette Straße abfotografiert habe.
   


21 April 2013

geordnete verhältnisse

Neue Wohnung, altes Chaos. Reinste Anarchie herrschte die letzten Wochen rund um meinen Schreibtisch. Es stapelten sich kleine Tüten und Berge voller ausgerissener Zeitungsseiten (schönes, inspirierendes, zum Kochen animierendes etc.), sich zum Verpacken eignendes, Utensilien für die nächsten blogposts und vieles mehr. Die Stapel wurden von Seite zu Seite geräumt, Neues kam hinzu, Weniges wurde entsorgt. Damit ist jetzt Schluss. Fein säuberlich verpackt und praktisch gestapelt geht es nun bei mir zu. Ich erfreue mich an jeder einzelnen Box, 'förmlich' und farblich ist soweit nun alles in bester Ordnung ... 




























































... mit Hilfe der HAY - Box Box // desktop 7er Set female // über connox.de


17 April 2013

schwarz/weiss(es) der woche

Nicht immer alles so schwarz sehen? Von wegen - gepaart mit weiss ein absoluter Hingucker. Nachdem es hier die letzte Zeit ganz schön bunt, wahlweise pastell und natürlich in erster Linie mint zuging, gibt es heute meine schwarz-weissen Highlights der Woche von mir für Euch:
































1 // Schon vor einiger Zeit habe ich mich in diese wundervollen Anhänger von milia druckt verliebt. Und da man wenn auch nicht unbedingt überraschenderweise - surprise! - von        Liebe - love! - und schönen Dingen nie genug bekommen kann ...

// Die Welt zu Gast bei ....mir - mit diesen zwei wunderschönen Kerzenständern von BoConcept

// Noch bevor wir eingezogen sind stand bereits fest, welche Handseife das (juchu! schwarzweiss-gekachelte) Bad bewohnen wird. Und so heisst es bei uns ausnahmslos: 
'stop the water while using me'

// Fast hätte es dieses wundervolle Briefpapier nicht hierhin geschafft. Denn im Original kommt es mehr als farbig, nämlich neon (!) daher. Doch da ein solches Papier gerade nicht zur Hand war, heute eindeutig schwarz-weiss angesagt ist und ich Euch dieses tolle Printable von how about orange keinesfalls vorenthalten wollte, gibt es oben das Bild und hier die Druckvorlage.

Die Listung von 1-4 ist aufgrund meiner Begeisterung für all diese schwarz-weissen Highlights willkürlich - verratet ihr mir Euren Favoriten?


15 April 2013

mint montag # 19




























































































Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Minte Impressionen aus dem Gästebad meiner Eltern. Liebe Grüße in die Heimat und auch sonst. Euch allen einen guten Wochenstart an diesem mint montag (# 19).  

14 April 2013

zwischen zeichenwahn und maltherapie












































































Ich bin Sachiko Umotos Aufruf gefolgt. Nachdem meine Zeichenbegabung im frühen Expressionismus (d.h. saisonale Bilder als Kind, abwechselnd gelbe Insel mit Palmen und einem mit Dampfwölkchen versehenen Schiff(-sschornstein) oder aber Tannenbäume mit/ohne Kerzen und Unmengen an Geschenken drunter) ihr Ende fand und ich seitdem mit Stift und Pinsel eher auf surrealistischen Abwegen wandere und auch unabhängig vom Gegenstand auch nicht-architektonisches der Grundauffassung des Minimalismus und Bauhaus-Stils unterwerfe, habe ich mich ans Zeichnen von Tieren gewagt. In der Buchreihe   'illustration school' stehen 'cute animals', 'happy people' oder aber 'plants and small creatures' zur Auswahl und die Bücher kommen so unglaublich liebevoll illustriert und textlich durch wundervolle Schritt-für-Schritt-Anleitungen daher. Das Gesicht des Hundes startet man mit "einem Stück Tofu und zwei Sesam-Körnern", etliche Spezies werden mit diversen Arten von Mimik versehen (glücklich/schlafend/wütend/friedfertig) und nebenbei werden die typischen Eigenschaften der Tiere beschrieben und zeichnend auf den Punkt gebracht, so dass ich gleich loszeichnen musste. Und auch wenn der Panda auf den ersten Blick vermutlich keinen Picasso erahnen lässt, so hättet ihr mal den Ameisenbären, den Maulwurf unter Tage oder aber den Seehund mit Ball sehen sollen. Es wird!


12 April 2013

von schwänen und tulpen

Fragen über Fragen. Tagesunabhängig. Auf viele lässt sich nur schwer Antworten finden. Nicht so am Frage-Foto-Freitag, an dem bei Steffi von Ohhhmhhh immer wieder freitags fünf Fragen zum Bebildern in die Runde geworfen werden. Heute bin auch ich dabei mit:












































































1. Etwas Aufregendes ? I Hochzeiten. Die Saison geht gerade los. Nicht die meine aber dafür die von sehr lieben Freundinnen, die gefeiert werden wollen. Die letzte auf der ich war,  fand auf diesem wunderschönen Schloss Ettersburg statt. 

2. Etwas Neues ? I Neu in diesem Jahr - Sonne, blauer Himmel und die zurückgekehrten Schwäne an der Außenalster.

3. Etwas Schönes ? I Muster des kostenlosen Stadtplans der Geschäfte rund um die La Rambla in Barcelona, der wie all die anderen Mitbringsel immer noch nicht wegsortiert wurde. 

4. Etwas Blumiges ? I Tulpen. Noch, aber vermutlich werden sie schon bald von floralen Mitgenossen abgelöst. Diese hat ihrem Namen 'flashpoint' in den letzten Wochen in meiner Wohnung alle Ehre gemacht.  

5. Etwas auf dem Schreibtisch, das Du sehr liebst? I  Diese Matruschka. Eine unter mehreren und dennoch eine ganz besondere, da sie gezielt nur für mich aus ihrer Heimat Russland mitgebracht wurde.

11 April 2013

love nonpareille I PAMK reloaded


In den letzten Wochen wurden Dank Post aus meiner Küche unzählige Pakete quer durch das Land verschickt. Die Freude darüber, das eigene Päckchen zusammenzustellen war schon riesig, doch die Vorfreude auf das Päckchen der Tauschpartnerin hat selbst diese noch übertroffen. Und dann kam es! Neon-punktiert, wunderschön verpackt, und voller Kindheitserinnerungen der lieben Sara von love nonpareille

























































































Mit 'Omas Mutzen' fühlte ich mich gleich wie ein Kind in die Kölner Karnevalszeit versetzt (bislang kannte ich diese typisch rheinische Spezialität nur von einem Kölner Durchschnittsbäcker von meiner dortigen Praktikumszeit 1999 und nun kamen Saras Selbstgebackene so unfassbar lecker daher).

'Knäckebrot mit 3mal Schoki'. Erinnert ihr Euch? Wie früher, nur das die cook-it-yourself-Eszet-Schnitten in diesem Fall zu Recht von Sara als "deluxe" bezeichnet wurden. Mein absoluter Favorit: weiße-Schokolade-Pistazie, die neben Vollmilch-Haselnuss und Zartbitter-Mandel zum Knäckebrot gereicht wurde.

Die 'Karamell-Bonbons' habe ich mir schön nacheinander auf der Zunge zergehen lassen bzw. wie früher im Mund verschmitzt hin & her geschoben, bis das letze Fitzelchen Karamell aufgelutscht war.

Und dann erst der 'gesalzene Karamell-Aufstrich' - cremig, salzig, süß und nachdem die Bonbons bereits vernascht sind nun die Verlängerung der Freude, denn das noch nicht ganz aufgebrauchte Glas wird mich zum Glück noch länger an das tolle Paket erinnern.

Ich wette meine Begeisterung weckt bei Euch die Neugier auf mehr. Alles rund um das Paket von Sara,  weitere Fotos und ihre dazugehörigen persönlichen Kindheitserinnerungen findet ihr ab sofort auch auf love nonpareille. Auf diesem wunderschönen Blog schreibt Sara über ihre unvergleichliche Liebe zu Zuckerperlen und Essen im allgemeinen und ich bin sehr glücklich, einer so tollen Tauschpartnerin zugelost worden zu sein.

09 April 2013


































Einfach so.

Alles genau richtig gemacht. Wir sind spontan für ein paar Tage nach Barcelona – es gab Sonne in dieser wundervollen Stadt, die so unglaublich viel zu bieten hat. Auch für die Spanier waren es die ersten richtigen lauen Tage und so strömten Alle nach draußen. Wir konnten beobachten, wie die Stadt für den bevorstehenden Sommer hergerichtet wurde und Frühjahr schnuppern, wo doch hier der Winter immer noch keinen Platz machen wollte. Und zum Glück waren 'M' und ich schon mehrfach in Barcelona und konnten daher abseits aller sehen-müssen-Plätze einfach so in die Stadt eintauchen. Und da alles so dicht beieinander ist, haben wir dann bereits Gesehenes teilweise dann doch nochmal gestreift und zugleich parallel überall Neues entdeckt. Was für eine Stadt.
Architektur, Altes, Neues, Tapas, Fußball, Meer.


Eintauchen.
 
An der La Rambla entlang bzw. auf ihr hoch und runter schlendern. Unumgänglich. Zuvor auf dem Placa de Cataluna auf der Bank all die Anderen beobachtet. Touristen. Mittellose. Eltern mit kleinen Kindern. Taubenfütterer. Sich verabredete. Und ältere Einheimische, denen der Platz irgendwie zu gehören scheint.
Rechts der Rambla das Markttreiben in La Boqueria (Mercat de Sant Josep) aufgesogen. Ganz hinten an den Ständen versteckt die Meerestiere des Mittagtisches bestaunt. Frische Melone auf die Hand. Das Viertel El Raval durchquert. Vom MACBA geblendet, die Sonne auf den Stufen zwischen einer Vielzahl an Studenten und Skatern genossen. Lange im La Central de Raval gestöbert. Unmengen von Büchern aller Art und Designartikel im angeschlossenen Shop. Wie eine Oase inmitten der kleinen dunklen Gassen.
Links der Rambla geshoppt. Mit der Masse von Geschäft zu Geschäft gezogen. Im Barri Gotic in den Schatten der Kathedrale abgetaucht. Unfassbar imposant. Immer weiter runter entlang der kleinen Boutiquen. Den Taparias nicht widerstehen können. Serrano, Käse, Oliven, Papas Arrugadas, Pimientos de Padron, Tortilla.
(div. Taparias in der Carrer del Regomir, sehr zentral gelegen und authentische Tapas)
 



































 



Der Berg ruft.
 
Die Stadt von ganz oben bestaunt. Den Blick vom Tibidabo aus über die Häuserschluchten hinweg bis zur Küste und entlang des Camp Nou ins hügelige Hinterland hin schweifen lassen. Karussells, Kirche, Kaffee trinken. Sich der Stadt über den weitaus niedrigeren Berg wieder zurück genähert. Parc Güell. Erneut von Antoni Gaudís Visionen und Nachlässen überwältigt. Blumen und Pflanzen bestaunt, durch Säulengänge geschlendert, auf Keramikbänken verweilt. Weiter auf Gaudís Spuren entlang der La Perdrera, hin zum Casa Batilló, zur Fundació Antoni Tàpies und schließlich die Sagrada Familia umrundet. Kurze Siesta. Dann El Born besucht. Kleine Plätze, verwinkelte Straßen, urige Kirchen. Souvenir meets Style. Tolle Restaurants am Rande des Pg. de Born. Diesmal ‚von unten’ zurück Richtung El Raval. Erneut Tapas. Die Klassiker vom Vorabend plus gegrillte Gambas mit Knoblauchkräutersauce und ein Fleischgericht. Das unterste auf der Karte. Es las sich einfach wunderbar, kein Wort verstanden und dann in vollen Zügen genossen. Klein gestückeltes gedünstetes Schweinefleisch zu einem Häufchen getürmt, mit Parmesan überbacken. Rotwein. Mehr geht nicht.

 
Sehnsucht nach Meer/Mehr.
 
Palmen am Placa Reial. Wunderschön. Inmitten des Carrés an Häusern, Holzbänke und gusseiserne Laternen, strahlend blauer Himmel weiter oben. Verweilt. Ganz runter, Colon weist die Richtung. Mit der Bahn bis Barceloneta. Das Feld von hinten aufgerollt. Durchs olympische Dorf direkt weiter an den Strand. Wo sich im Sommer die Massen tummeln erste Sonnenanbeter überrascht. Beach-Volleyballern zugeschaut. Inlineskater gekreuzt, Salzluft geschnuppert. Ganz vorne an der Spitze (Carrer de Drassana) in einem wunderschönen Café (selbstgebackene Kuchen und Quiches) Leute beobachtet und in der Nachmittagssonne gesessen.
Zurück durch die Gassen, entlang der Geschäfte, hinein in den Großstadttrubel. Mitten rein. Freitag Abend. Gemeinsam mit der spanischen Jugend und aufgeregten Austauschstudenten bei Cien Montaditos Unmengen an Brot verdrückt. Avocado/Huhn, Gambas/Barbecue, Manchego/Senf, Tortilla/klassisch. Bier und Berge voll Pommes. Erschöpft und sehr glücklich.









































































Und dennoch.
 
So vieles was wir diesmal nicht geschafft haben. Mit der Gondel hoch zum Montjuic. Miró und Picasso museal erleben. Spingbrunnenlichtspiele unterhalb des Palastes und MNAC. Der Pavelló Mies van der Rohe. Ein Ausflug nach Figueres zu Dalí. Nächstes Mal, ich freue mich jetzt schon. Hasta luego! Wir kommen wieder.

08 April 2013

mint montag # 18










































Mit den Händen zu tragen, statt auf ihnen getragen zu werden. Für draußen, bald ist das Wetter dafür reif. Mint lackiertes Holz mit Metallgriff. 

(Tablett von Depot)

02 April 2013

post aus meiner küche

‚Kindheitserinnerungen’ hieß das diesmalige Motto der wundervollen Aktion Post aus meiner Küche. Hört sich zunächst einfach an. Kindheitserinnerungen – der erste Schultag nach den großen Ferien, Rollschuhe auf unebener Straße, Blätterfischen mit langen Stöcken am Bach hinterm Haus, mit der Zunge in Zahnlücken fühlen.
Nun galt es  jedoch kulinarische Kindheitserinnerungen von Hamburg nach Köln zu senden. Ich erinnerte mich – der Geruch und Geschmack von Pommes im Freibad, Omis Pfann(e)kuchen mit Apfelmus, Frikadellen mit Möhren und Kartoffelbrei, Milchreis mit Zimt & Zucker, kleine Holzspieß-Souvlaki mit Unmengen von Oregano.

























































Zum verschicken? Noch schiweriger angesichts der mir zugelosten Tauschpartnerin, denn die liebe Sara hat mit lovenonpareille einen unglaublich wundervollen Blog rund ums (süße) Essen.
Gesucht und gefunden habe ich schliesslich eine Kindheitserinnerung, die eigentlich alle Kinder in uns verinen dürfte - ein Kindergeburtstagspäckchen. Eine unübertroffene Erinnerung: Das Gefühl als Kind am Morgen des eigenen Geburtstages, als wenn die Zeit still stehen würde und der Tag nur für einen selbst gemacht wurde.
Auf den Weg geschickt wurde ein Päckchen gefüllt mit dreierlei Keksen, Brauseufos (erinnert auch ihr euch - wie die Esspappe unter dem Gaumen klebte, während die Brause einen leichten sauer-Schauer durch den Mund trieb?), Zuckerkette (wahlweise mit Uhr am Handgelenk oder um den Hals bis so gut wie alle weggeknabbert waren und das Gummi mit den letzten Zuckerrungen ausleierte), Nappo, Leckmuschel & Co.















































Mehr zu diesen und viele weitere Kindheitserinnerungen findet ihr hier.