30 September 2013

mint montag # 43


Es kommt nicht auf die Körbchengröße sondern auf die -Farbe an! Für was auch immer. Zeitschriften, frisch gepflückte Äpfel, Kaminholz, Leinentischwäsche. Verwendung hätte ich in vielerlei Hinsicht.




















Wunderschöner minter Korb. Entdeckt Außen, vor dem Eingang von LIV Hamburg, wo ja bekanntlich Innen noch viel mehr Schönes auf einen wartet..... 



26 September 2013

mintlametta goes sodapop ...


... und das in mehrfacher Hinsicht. Ohne den wundervollen Blog der lieben Caro - sodapop Design - wäre ich vermutlich nie zum Bloggen gekommen. Erst war es der ihre, den ich regelmäßig besucht habe. Und über diesen Blog bin ich dann wiederum auf viele andere gekommen, die mittlerweile ebenfalls aus meiner täglichen Dosis Inspiration nicht mehr weg zu denken sind. Gleichzeitig konnte ich Caro beim blogst-Workshop im letzten Herbst persönlich kennenlernen, dort meine Photoshop-Kenntnisse bei ihr auffrischen, feststellen, dass wir die Liebe zu mint (und anscheinend auch zum Film 'The Outsiders') teilen, mir den letzten Mut-Schub zum endlich-selbst-mit-mintlametta-online-gehen verpassen lassen, und freue mich daher schon wie Bolle auf unser Wiedersehen bei der blogst-Konferenz im November. Und nun bin ich doch tatsächlich bei sodapop Design als 'Blog der Woche' gelistet. Diese Kategorie ist noch ziemlich neu und gibt es erst, seit der Seite ein neuer und zugleich einfach wundervoller Look verpasst wurde:












finden - machen - zeigen. Ein neue Farbgebung, geänderte Buttons und eine hinzugekommene Suchfunktion. Geblieben sind hingegen all die wundervollen Blogposts über (neue) Produkte, Shopvorstellungen, Magazinhinweise, Leckeres von Caro und/oder Anderswo und vor allem aber die vielseitigen und so ganz nach meinem Geschmack  umgesetzten Downloads - von anlassbezogenen Karten, über Rezeptbögen, bis hin zu speziellen Wallpaper- und Caketopper-Vorlagen. 




+++  hier geht es direkt zu sodapop Design  +++






25 September 2013

ein herz für holz


Lange habe ich überlegt, und nun endlich eine Entscheidung getroffen. Zur Wahl stand eines der wunderschönen Holzbildarbeiten der Designerin und Bloggerin Natasa I navucko. Alle Motive sind gleichsam toll. Die schwarz-weißen, bildnerisch daherkommend (ein Käfer, eine Fensteransicht, ein Planet...) oder aber Statements, bei denen zugleich das Herz als auch der Verstand lacht. Die Qual der Wahl, dabei wurde mir das Ergebnis als aus der Stadt der Süßspeise schlechthin kommend quasi schon mit in die Wiege gelegt.





'geteilter pudding ist halber pudding.' hat das Rennen gemacht. Wörtlich genommen und sinngemäß mein Favorit. Allerdings dicht gefolgt von 'if nothing goes right - go left' und dem wunderbaren 'mein letzter wille: vanille'. Aber auch diese Wand ist groß und so wird sich sicherlich schon bald das nächste Bild dazugesellen. Denn ich habe - Ein Herz für Holz!



23 September 2013

mint montag # 42

Kladde. Mappe. Schnellhefter. Gefunden. Im Altpapier. Dazwischen. Wie neu. Mi(n)tgenommen an diesem mint montag # 42: 




22 September 2013

un estate italiana


Meine vorletzte Erinnerung an Rom - bordeauxrote Chucks. Dort gekauft. 1993. Wir fühlten uns ganz groß. Den Begriff it-Girls gab es damals noch nicht. Und selbst wenn, wir wären keine gewesen. Meine letzte Erinnerung an Rom - ganz frisch. 24 wunderschöne Stunden in dieser faszinierenden Stadt. Wir waren ganz in den Süden Italiens gefahren, um Sonne, Sommer, Meer, übergroße Zitronen und vieles schönes mehr an der Amalfitiana zu finden. Auf halber Strecke zurück haben wir uns für eine Nacht in Rom entschieden. Ganz spontan. Die beste Entscheidung überhaupt. Ein Zimmer inmitten der Vatikanstadt, fußläufig zu eigentlich Allem. Der Blick vom Petersdom runter auf den Platz, über den Tiber bis hin zu den Ausläufern der Stadt. Gassen durchschlendert. Plätze bestaunt. Geld an Brunnen über die Schulter geworfen. Pizza gegessen. Auf der spanischen Treppe verweilt. Straßenmusiker beklatscht. Welch wundervolle Stadt.






















































Danach ging es weiter in die Toskana. Eine Woche Erholung. Von der langen Fahrt, vom anderen eigentlichen Leben. Wieder einmal war es wundervoll. In den Orten, deren Namen so schön klingen, wie die Maler auf den Plätzen sie zeichnen - San Gimignano, Lucca, Greve, Siena, San Casciano, Cerbaia, Prato, Firenze. Das Licht, die Stimmung, der Wein, die Trüffelpastete, Pici-Nudeln, Chianti. Lesen, Baden, Sightseeing. Die Toskana. So vieles wurde schon über sie gesagt, geschrieben, bebildert. Darum habe ich mir lediglich zwei Besonderheiten herausgepickt. Kulinarische Besonderheiten. Ich liebe es im Urlaub gut zu essen. Gut ist dabei keineswegs mit teuer gleichzusetzen. Am liebsten esse ich regional. Das wiederum geht in der Toskana besonders gut. Daher abschliessend zwei Restaurant-Tipps, falls auch ihr mal in der Gegend sein solltet - es lohnt sich allemal:


1 - Trattoria Gigi in Lucca

Es war sehr heiß rund um die Mittagszeit. Wir waren auf der Wallanlage entlang spaziert, hatten Türme bestiegen, die Dächer von oben bestaunt, klimatisierte Geschäfte betreten, Plätze überquert. Aber vor allem hatten wir irgendwann Hunger. Und dann fanden wir den perfekten Ort für die kulinarische Siesta. Innen voller Einheimischer, Außen eine Terrasse, im Quader bepflanzt vom alten Marktplatz der Stadt separiert. So schattig, so schön, so ruhig, so lecker. Toskanische Antipasti und selbstgemachte Pasta. Gefüllte Ravioli in Tomatensugo. Nichts besonderes aber besonders Leckeres I Trattoria Gigi, Piazza del Carmine 7, Lucca.





















































2 - Ristorante Dolceforte in Siena

Abseits des wohl schönsten Platzes überhaupt (Il Campo) liegt das Dolceforte. So anders als all die anderen des Innenstadtkerns. So wenig komplett italienisch und doch so authentisch. In einer ruhigen Gasse, und dennoch mittendrin. Lila getüncht. Weinfässer an den Wänden, Kunst daneben. Frisches Brot, natives Öl, Herzlichkeit dominiert. Frischer Salat mit Gartenbirnen und Nüssen. Hausdressing. Dorade gegrillt, Schwein gepökelt. Die Pasta am Nebentisch - nächstes Mal, wir kommen wieder I Ristorante Dolceforte, Via Calzoleria 12, Siena.


























































20 September 2013

großer schnack

'Schnick-Schnack-Schnuck'. Kein Spiel für mich. Nicht aus reinem Jux, zur Entscheidungsfindung und schon gar nicht, wenn Alkohol im Spiel ist. Vielleicht aber auch nur, weil ich immer zu viel nachdenken musste, was nun was übertrifft: Stein-Schere-Papier. Allerdings fühlte ich mich bei den Herstellern meines neuesten Erwerbs daran erinnert. Nicht weil ich das Spiel nicht mag - im Gegenteil, sondern (rein) des Namens wegen. be|ton sche|r[e] pa|pier beschäftigt sich mit Materialien, aus der alltäglichen Bedeutung gelöst und unglaublich liebevoll umgestaltet daherkommend.




































































Ich bin nun stolze Besitzerin eines besonderen Kerzenhalters. Ein Gugelhupflicht mit farbigem Filzboden. Ein Mitbringsel zu Festen aller Art und mit der beigefügten Kerze sofort einsatzbereit. Spätestens jetzt hat das YES-Törtchen ein für alle Mal ausgedient. Für Kerze und Kuchen ist gesorgt. Fehlen nur noch die Blumen.

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Den Kerzenhalter - in mehreren Formen, mit mehreren tollen knalligen Farben an Filzböden erhältlich - und viele andere wundervolle Artikel von be|ton sche|r[e] pa|pier finden sich hier.



16 September 2013

mint montag # 41

Pommes. Am Besten im Freibad oder im Zoo. Zeitlos. Lecker aber nur für zwischendurch. Nicht geriffelt, aber gesalzen. So mag ich sie. Mit den Fingern gegessen. Oder aber mit der Pommesgabel. Nicht die raue, schlimmstenfalls noch splitternde. Die aus Kunststoff.  Mintes Plastik. Happy mint montag # 41:






15 September 2013

obstler


Den ganzen Sommer habe ich es nicht in den Garten meiner Eltern geschafft. Dabei ist er so traumhaft schön. Ein Teich, neu angelegt damals von drei Generationen auf einer Bank bewundert - Oma, Mama, ich. Den Hund zum reinspringen verführt, sich zum Kaulquappenparadies entwickelt und selbst Flugenten angezogen. Der Rasen so abschüssig, das Rodeln nahezu in der Scheibe endend, die Bälle rollten und das Mähen ein Kraftakt für sich. Die Terrasse, Natursteinbemauert, Schmetterlingsbaumgesäumt und gemütlich bestuhlt. Jetzt war ich endlich einmal wieder dort. Es ist Herbst. Herbstanfang. Noch blüht der Rest. Leicht verblasste Hortensien, letzte Rosen, Dritte-Jaherszeit-Topfpflanzen. Und etwas komplett neues galt es zu entdecken. Einen Mirabellenbaum. Überraschung. Erstmalig Früchte tragend. Unzählige Früchte. Viele schon auf dem Boden, Dutzende noch an den Zweigen. 






Ich habe natürlich eine Menge mitbekommen, und auch die anderen gilt es zu verwenden. Nun endet mein Wissen um die Mirabelle beim Obstler der letzten Skifreizeit. Kuchen / Marmelade / Kompott / Tartes? Herzhaftes / Bruschetta mit Süßem drauf / Zu Gnocchi mit Speck? In die Soße / À la Feigensenf?  Wer rät zu was? Eure Rezeptvorschläge - Verweise - Favoriten und Geschichten rund um die Mirabelle - ich bin gespannt. Sehr sogar.






11 September 2013

hier ist der bär los

























































Wir haben große Wände. Unbestückt. In der letzten Wohnung bis zum Auszug. Das soll diesmal anders werden. Quer für übers Sofa. Unaufdringliches neben den Tisch. Inspirierendes für die Küche. Doch auf der Suche nach Großformaten bleibe ich immer wieder bei Kleinerem aber mindestens gleichsam Bedeutendem hängen. Ich habe eine neue Künstlerin für mich entdeckt. Knallbraun. Zunächst bin ich durch die wundervollen schwarz/weiß und rot/weiß Linoldrucke stadt.LAND.haus bzw. STADT.land.haus. bei der Grafikerin Mo Freiknecht hängen geblieben. Dann hat es mir der Seemann, zu der maritimen Serie zugehörig, besonders angetan und nun habe ich mir schließlich selbst einen Bären aufgebunden. Ausgewiesen als farbenfroher Bewohner des fabelhaften Neonwaldes. Bunt, geometrisch, aus zweiunddreißig Teilen bestehend per Hand gestempelt.  Auf wiederum 30 Exemplare limitiert. Andere sammeln Picasso und Koons. Ich bin mir sicher, der Bär war erst der Anfang. Wie gesagt. Wir haben große Wände. 


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// Mehr dazu ? - Einen guten Überblick bietet die Homepage mit Beiträgen von und rund um Knallbraun. Wer ebenso wie ich gleich den Sieb-/Linol-/Stempel-/Digitaldrucken und Illustrationen der Künstlerin verfallen ist, besucht am Besten direkt den Knallbraun shop I dawanda und zudem ist man mit einem Like auf der Facebook-Seite von Knallbraun jederzeit up-to-date, ich bin schon ganz gespannt auf die zukünftigen Arbeiten und nächsten Designmärkte, auf denen die Bilder jedes Mal live zu bewundern sind..... //





09 September 2013

mint montag # 40

Alle Neune! 2x3 macht 4, Widdewiddewitt und 3 macht Neune. 9x klug? Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unsere neun Planeten. Gedächtnisübungen, Spiele und Lieder. Ich kann weder singen noch habe ich mich in der Vergangenheit als besonders gute Spielerin hervorgetan. Kickern kann ich. Kartentechnisch bin ich nie über (Mau-Mau, SkipBo und...) Rommé hinausgekommen, beim Lotto gewinnen immer die anderen und hätte ich beim Monopoly die Oberhand behalten, es gäbe vielerorts Bahnhöfe und Elektrizitätswerke, schon lange aber keine Straßen, Häuser, geschweige denn Hotels mehr. Anders verhält es sich mit Sudoku. Genau mein Ding. 9 Zahlen gilt es korrekt einzusetzen. Kurzweilig und wenn es doch mal länger dauert ein annehmlicher Zeitvertreib. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an der Farbe, mit der die Kästchen häufig hinterlegt sind. Eben - mint! Daher eröffnet diese Seite den heutigen mint montag # 40, mit dem ich Euch einen guten Start in die neue Woche wünsche.  




08 September 2013

mit liebe - essen, blättern, bloggen

Mit Liebe... wurde die Location ausgewählt. Hoch oben über den Dächern Hamburgs hatte die Agentur PONY&BLOND gemeinsam mit EDEKA in die Sturmfreie Bude geladen. Mit Liebe...  zum Detail wurde hier zuvor dekoriert (Deko I hinzhej) und eine Abendbrottafel arrangiert (Catering I Osterdeich). Anlass war die Präsentation des neuen bzw. der Relaunch des EDEKA-Magazines 'Mit Liebe'. Und bei eben dieser wurde der Titel der Zeitschrift und das Motto des Abends voll und ganz ausgeschöpft.


































































Mit Liebe...  dargeboten, haben wir insgesamt 18 Blogger einen Einblick in die EDEKA-Welt und das neue Magazin erhalten. Es wurde geblättert, sich ausgetauscht, live gebloggt, getwittert und vor allem gegessen. Mit Liebe... hat sich dabei das anwesende EDEKA-Team unter uns gemischt und so fand ein für beide Seiten sehr ergiebiger Austausch statt. Über das Magazin, Kochen im Allgemeinen, das Bloggen und vieles mehr. Und diese Liebe und Offenheit schlägt sich auch in dem Magazin - kostenlos schon bald und dann regelmäßig in den EDEKA-Märkten erhältlich - wieder. Mit Liebe... ausgewählte Speisen, Themen, Kurzreportagen, Deko-Tips und besondere auf die Jahreszeit abgestimmte Rezepte. Mit Liebe... laden diese zum Nachkochen/Nachbacken ein, von uns bereits als Teil des aufgetischten Abendbrotes gekostet und für absolut lecker befunden: Kürbisschaumsuppe mit Hühnchenspieß, Brotkranz mit Kürbis, Schinken, Oliven Salbei und Thymian (dazu diverse Brote, Dips, Käse- und Wurstauswahl), und schliesslich Kaffeegetränkte Löffelbisquits mit Kahluacreme und weichen Datteln. Mit Liebe... haben wir den Abend entsprechend ausklingen lassen und uns irgendwann glücklich und satt in die Hamburger Nacht verabschiedet.

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(Fotos mintlametta : suppe + ml meets erdbeerwald / Christian Schmid : alle übrigen)



02 September 2013

mint montag # 39

Welche mit Blumen. Klassisch karierte. Aus Leinen. Passend zur Küche. Verbündet am Haken. Wilde Muster. Neonstreben. Aus Frottee. Bedruckte. Ich habe eine furchtbare Vorliebe für Geschirrtücher. Man glaubt es kaum, ein mintes fehlte noch in der Sammlung. Doch auch damit ist jetzt Schluss, denn - juchu! -  folgendes Exemplar nenne ich nun ebenfalls mein Eigen: 








+++ Geschirrhandtuch 'Triangel' von Hskjalmp +++ 


01 September 2013

von pi(a)zza und zitronen

Die Tage werden kürzer. Erste Blätter welken. Wind. Der Herbst will zu uns. Dabei war doch gerade noch Sommer. Ich habe diesen genossen. Erstmalig im eigenen Garten. Mit dem Wetter um die Wette gegrillt. Und auch geprüft, wie sich der Sommer anderswo so macht. In Italien. Zwei Wochen. Einfach so. Mit dem Auto drauf los. Wunderschön war es. Auf dem Weg die Hochzeit einer Freundin in Österreich gefeiert. Und dann Kilometer gerissen. Tagesetappen kann jeder. Wir wollten Meer und Sonne. Aber nicht dort wo die Massen auf Liegen liegen. Abseits vom Trubel. Dort wo es schön ist. Wir haben das Ziel gefunden. Nahezu ganz (schön weit) im Süden.
























































Entlang der Küstenstrassen, gejagt von Rollern aller Art. Dort wo die Namen der Orte allein schon nach Urlaub klingen. Ravello - hoch über dem Wasser mit Blick über die ganze Küste. Pilgerort für Musikliebhaber, Luxushotels versteckt in den Bergen und hinter Mauern mit Messingbeschlägen. Bruschetta auf der Piazza, das vor frischen Tomaten und lokalem Büffelmozzarella nur so strotzt. Amalfi - der Film-Starrummel der 60er ist noch greifbar. Bilder und Fotos zeugen davon und auch ein paar Übrig gebliebene, gekleidet wie die Loren, von Yachten kommend, alte Autos vorfahrend. Allabendlich von den Stufen des Doms aus zu bewundern. Positano - Gassen bilden immer neue Gassen. Von oben nach unten. Von den Häusern zum Meer. Dazwischen Nippes, Edles und Alltägliches. Und abseits von alledem dieses unfassbare Blau des Meeres. Die Weinhänge, alte Domizile, Einheimische. Und dann erst die Limoncellos - Zitronen in nie zuvor gesehenen Größen und Formen. Dutzende Male fotografisch von mir festgehalten, doch keines der Bilder des Zeigens würdig, denn ist es vor allem der Duft dieser Früchte, der die Luft der ganzen Region erfüllt. 






















































Und dann nur ein Steinwurf entfernt die Insel der Inseln - Capri.  Ein Muss. Nahezu stündlich legen voll bepackte Ausflugsboote ab. Nicht mit uns. Wir haben uns mit anderen Gästen zusammengetan und ein kleines Boot gechartert. Die beste Wahl. Völlig autark entlang der Küste geschippert, den Anblick jeden Ortes vom Wasser her aufgesogen. Zwischendurch rein gesprungen, fast an mint heranreichendes klares türkises Nass. Capri ist wunderschön. Und anders. Luxusherbergen, pastellfarbene Cabrio-Taxen, jeder Fleck herausgeputzt, Flagship-Stores aller Marken und das passende Publikum gleich dazu. Und dennoch. Kleine Pfade, stille Orte, alte versteckte Fassaden. Blumenmeere, Sonnenanbeter. Abends wieder abgelegt, dieser Scheinwelt entflohen, der roten Sonne entgegen. Eine weitere Woche wartete auf uns. Jedoch nicht hier sondern auf halber Strecke zurück Richtung Norden. Aber das ist eine andere Geschichte - mehr dazu noch diese Woche von mir für Euch auf mintlametta.