27 Januar 2014

mint montag # 57

NORA war gestern. Lametta um den Hals, statt um den Baum. Möglich gemacht durch die Manufaktur NOGALLERY, bei der ich dieses Wort-Exemplar gefunden habe. Wunderschön. Und so passend. Aber auch sonst. Wenn Worte meine Sprache wären? Sie sind es. Ich liebe Worte. Einzelne, für sich stehende, bedeutsame, alte, fast vergessene, an die Zeit angepasste. NOGALLERY teilt diese Liebe und hält einen unglaublichen Schatz an Worten aber auch Sätzen bereit. Nilpferd, Badetag, Gedankenpause. Für immer vielleicht, lebe liebe lache, Augen zu und tanzen. Für an die Wand, für auf die Torte, für wo auch immer. Zum Anlass, zum verschenken, zum sich selbst daran erfreuen. Auch gibt es auf dem Portal die Möglichkeit, individuelle Worte zu bestellen. Farbe und Material sind ebenfalls frei wählbar. Und, für welches würdet ihr Euch entscheiden? Ich bin gespannt auf Eure Lieblingsworte am heutigen mint montag #57 !


24 Januar 2014

produktliebe bei den lieblingsprodukten auf DaWanda

Ich bin ein Fan. Früher von A-HA, grundlegend von Spaghetti, von lauen Sommernächten, von schwarzen Strickjacken, von dem Fußballverein meiner Heimatstadt. Und ich bin ein Fan von Selbstgemachtem. Und damit auch von DaWanda, dem Markplatz schlechthin für einzigartige Produkte. Dort, wo sich all die Kreativen mit ihren noch viel kreativeren Produkten tummeln. Ja, nicht alles was sich dort findet ist komplett nach meinem Geschmack, aber eben das macht ja DaWanda aus. Die Mischung von Allem und die riesige Auswahl. Sortiert nach Herstellern, Produkten, Anlässen, gar Themenwelten - quasi ein ganzes Meer voller Unikate. Zudem werden bei DaWanda regelmäßig Lieblingsstücke von Bloggern und Journalisten vorgestellt und heute bin ich an der Reihe und eröffne damit die Rubrik in 2014. Doppel-Juchu! 









































Was mich genau an Selbstgemachtem fasziniert und welches meine Favoriten bei DaWanda sind, erfahrt ihr heute in der Rubrik "Lieblingprodukte von Kreativen". Meine Auswahl ist vielseitig, gewohnt mint - aber nicht nur, und reicht unter anderem von 'gutem Stoff' bei laKattun, heute_schmidt und minu design über den Ausdruck meiner Papierliebe bei ZENZIdesignenna und superkiosque bis hin zu den wunderbaren Produkten von FRAU SIEBENmairaum und wenn…geschirrgeschichtenViel Spaß beim Stöbern - hier geht es direkt zur Auswahl von mir für Euch! 



20 Januar 2014

mint montag # 56


















































 
Ich bin vergesslich. Manchmal möchte ich aber auch nur kurz was notieren. Gedanken, to do’s, was auch immer. All dies will schnell und sofort aufgeschrieben werden. Ohne erst in einen anderen Raum, in Schubladen wühlen oder dafür viel zu schöne Reinschreibhefte anfangen zu müssen. Die Lösung: Zettelblöcke. Überall, schnell zur Hand, praktisch und Platz sparend. Nun kommen die meisten Blöcke schlicht in Weiss oder in Regenborgenfarben gestapelt daher. Nicht so die meinen. Ich habe diese einfach selbst kreiert. Benötigt werden entsprechend zunächst weiße Zettelblöcke, einseitig verklebt. Der Art der Gestaltung und den Motiven sind hingegen keine Grenzen gesetzt. Glitzermaterialien, Stempel, Sprühlack, Filzstifte. Wichtig ist nur, dass nichts zum Einsatz kommt was zusätzlich verklebt, damit die Zettel weiterhin einzeln abgerissen werden können. Geometrisches, wie auch immer geartete Muster, Farbverläufe, Scherenschnitte, jahreszeitenabhängige Motive. Frei per Hand gezeichnet oder mittels Schablonen aufgetragen. Alles kann. Nichts muss. Meiner ist natürlich mint ausgefallen und hat es damit zum mint montag # 56 geschafft. 
 


























1 // Zettelblock weiß, zu beziehen über Schreibwarenläden oder aber online. Den Block mit einem starken Gummiband fixieren, damit die einzelnen Zettel gerade aufeinandergepresst werden.
 
2 // Der zu gestaltene Bereich muss entsprechend markiert werden. Gerade bei geometrischen Mustern eigent sich hier Washi-Tape besonders gut. Statt Farbspray habe ich bei dieser simplen Variante lediglich ein Stempelkissen benutzt und mit diesem direkt die Farbe aufgedruckt.
 
3 // Nach einer kurzen Trockenphase vorsichtig das Tape wieder abziehen. Bevor die nächste Seite Farbe erhält, muss die Position des Gumminbandes verändert und der bereits bedruckte Seitenteil zusätzlich zum Schutz mit Seidenpapier/Küchenrolle o.ä. abgedeckt werden.
 
4 // Voilá. Ich gebe zu, ich habe in diesem Fall eine sehr einfache Variante gewählt, die seitdem auf meinem Schreibtisch thront. Besonders gut eignen sich die selbst gestalteten Blöcke übrigens auch zum Verschenken. Eine meiner Varianten hat es dabei kurz vor Weihnachten in den Adventskalender des Portals So Leb Ich geschafft. Welches Design ich gezielt dafür ausgewählt habe und warum sich dies wiederum auch für den bald bevorstehenden Valentinstag anbieten würde, erfahrt ihr hier.


19 Januar 2014
















































Sonntage sind toll. Nur leider meist viel zu schnell wieder um. So der heutige. Aber immerhin, ich habe heute viele aufgeschobene Sachen endlich mal angeschoben. Grundsätzliche und auch den Blog betreffende. Dabei ging es unter anderem um 'modern talking', 'eine runde um den block', 'schwarzes gold' und 'hölzerne traumhäuser'. Was sich dahinter verbirgt ? Die Auflösung folgt in Kürze. Euch aber erstmal noch einen schönen Restsonntag, mit Tatort, Braten oder was auch immer noch so ansteht. HAPPY SUNDAY!


14 Januar 2014

STAY - super, tolles, apartment, yeah!

Immer wieder mal bin ich auf der Suche nach schönen Unterkünften. Allerorts und woanders für mich als Reisende. Oder aber eben auch in Hamburg, als dort Ansässige. Für mich besuchende Gäste und den nicht hier lebenden Teil der Familie. Es gibt in Hamburg unzählige Hotels, Hostels, Privatwohnungen. Kleine, große. Teure, günstigere. Gut gelegene oder aber eher schwer erreichbare. Und dann gibt es das STAY. Bei der letzten Suche bin ich hierauf gestoßen und habe mich sofort in dieses wundervolle Apartment verliebt.
























































STAY. Das ist eine Wohnung. Zu mieten (tageweise oder aber auch länger) seit Herbst 2013. Hier ist alles sowohl gewollt als auch gekonnt. 3 Schlafzimmer für bis zu 6 Personen. Jedes individuell und geschmackvoll eingerichtet. Design meets Ikea. Selbstgebautes trifft auf professionelle Wandanstriche. Dazwischen ein heller, einladender offener Flur. Eine große Wohnküche mit Ausblick und ein Zimmer mit Zugang zum Hof. Zwei Bäder. Große Bäder, schöne Bäder. Die Räume sind lichtdurchflutet, stylisch und funktional zugleich. Frische Blumen auf dem Nachttisch, Bettwäsche, Handtücher & Co. inklusive. Und dann erst die Lage. Genau mittig und fußläufig zwischen Eimsbüttel und Schanze. Von all diesen Sachen durfte ich mich persönlich überzeugen. Ich wurde empfangen von den beiden Stephies, den Damen hinter dem STAY, die auch jeden ihrer anderen Gäste bei Ankunft persönlich begrüßen. Die mich unglaublich herzlich durch das STAY geführt haben. Ich habe mich umgeschaut, unzählige Fragen gestellt und wiederholt fotografiert, weil ich gar nicht genug bekommen konnte von Einrichtung und Aufteilung. 


























































Ja, am Liebsten wäre ich gleich selbst 'möbliert wie vorgefunden' eingezogen. Da ich aber nun mal bereits in Hamburg wohne, muss ein anderer Anlass her. Und dieser ist bereits gedanklich eingeplant: Einmal im Jahr halten wir ein Mädelstreffen ab. Zu fünft, mittlerweile in ganz Deutschland verteilt, aber weiterhin mehr als fest in unserer Freundschaft vereint. Meistens treffen wir uns in Hamburg. Ich sehe uns schon im STAY. Zusammen kochend, am großzügigen Esstisch sitzend, die Bäder einnehmend, von dort aus losziehend und später müde und glücklich in die Betten fallend. Aber auch sonst. Für Gruppen, für Pärchen, geschäftlich, privat, für wen und zu welchem Anlass auch immer zusammenkommende oder aber mit Kindern reisende. Ja, das STAY ist perfekt. Näheres zu Aufteilung, zu den Kosten, ein Grundriss und weitere Fotoansichten finden sich direkt hier - und ich wette, ihr seid auf Anhieb genauso begeistert wie ich - oder?



13 Januar 2014

mint montag # 55

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde? Nicht so das meine! Oder vielleicht doch? Dieser mint montag # 55 ist meiner Freundin A gewidmet. Seit 30 Jahren gibt es sie in meinem Leben, und darüber bin ich sehr froh! Wir teilen vieles und auch die Nicht-Liebe zu Pferden. Wir gehörten nie zu den Mädchen, die gleich nach der Schule in 'den Stall' wollten, wir bevorzugten das Freibad im Sommer und die Eisdisko im Winter. Und statt Conny und Wendy lasen wir Yps und Bravo. Und dann verbrachten wir einen Urlaub in Spanien, in einem Sportcamp, dort wo andere zum reinen Feiern hinfuhren. Ja ich gebe es zu, Lloret de Mar, 1994. Die Kurzversion: Ein Programmpunkt sah den Ausritt mit Pferden vor. Spanische Pferde in spanischer Landschaft. Ich bekam als Erste ein Pferd zugewiesen. Und auch abseits meiner nicht vorhandenen Zuneigung für Pferde war ersichtlich, dass es nicht der beste Tag des Pferdes war. Es war verstört, sabberte sehr und hatte ebenso wenig Lust auf mich, wie ich auf es. Und so stieg ich wieder ab. Ich verbrachte den Tag am Pool statt mit einem Ausritt. Später dann ist 'mein' Pferd durchgedreht. Es hat versucht ein anderes Pferd anzufallen, dabei ein Mädchen unserer Reisegruppe erwischt, die daraufhin den Rest des Urlaubes mit Gipsbein verbrachte. Und nun geht es meiner Freundin A und mir immer noch so, dass wir bei jeder Geschichte rund ums Pferd an eben dieses Ereignis zurückdenken müssen. Wie war das mit dem Glück und dem Pferd? Vielleicht hätte ich aber auch einfach nur viel früher genau den Pferdeanhänger sehen müssen, den ich gestern erblickt habe. Mitten in der Stadt. Auf einem großzügigen Parkplatz abgestellt. Ich wette die Geschichte mit mir, ihr und den Pferden hätte neu geschrieben werden müssen:


















































12 Januar 2014

puh - der bär ist los in 2014

War letztes Jahr das der Schlange, ist nun das des Pferdes. Nicht so bei mir. Hier regiert neuerdings eindeutig der Bär. Der im Eis lebende. Der passende Kalender hängt bereits. Fehlt nur noch ein weiterer für den alltäglichen Gebrauch. Der zum mitnehmen. Ob es parallel einen solchen geben wird, steht noch nicht fest. Ich bin spät dran und zugleich sehr wählerisch. Der Einband der letzten Jahre, der immer wieder aufs Neue mit Jahresplaner-Inlays bestückt wurde, hat ausgedient und adäquater Ersatz konnte bislang nicht gefunden werden. Aber was soll's. Denn ich habe ja den mit dem Bären. Und dieser verheißt eindeutig Big Ideas:  
























































Der wundervolle Kalender stammt von Blackbird Letterpress - in den USA ansässig und auf (Buch-) Druck vom Feinsten spezialisiert. Bilder, Karten, Kalender, alles was das Papierliebe-Herz begehrt. Und was meinen Kalender betrifft - auf das es ein bärenstarkes 2014 wird!




06 Januar 2014

mint montag # 54

Wir haben neue Stühle. In grau und mustard. Der Schreibtisch ist cremefarben. Das Sofa in anthrazit bezogen. Bei Schnittblumen bevorzuge ich Lilatöne. Tischdecken kommen bei uns ausnahmslos weiss daher. Und - juchu - wir haben einen mint(en) Duschkopf. Einen neuen. Einen nicht von mir ausgesuchten und dennoch so ganz nach meinem Geschmack daher kommenden:























































Auf das in dieser Woche nicht allzu viele zusätzliche Schauer von oben kommen - happy mint montag # 54  allerseits!



05 Januar 2014

soup, soup song












































































Ja ich koche gerne. Auch koche ich gerne nach. Und ja, auch sehr gerne etwas, das schon bei unserer Familie Tradition hat(te). Nur an eines wage ich mich nicht ran. Grünkohl. Zu aufwendig. Zu groß das Risiko, dass er dann nicht schmeckt wie bei Mama. Da ich Grünkohl aber sehr gerne esse, jedoch nicht jeden Tag Kasseler, Rauchendchen & Co. mit auf den Speiseplan sollten, habe ich eine Grünkohlsuppe gekocht. In der Tat, die Marktfrau war sehr erstaunt angesichts des Kaufes von gerade mal 3 Grünkohlbätterm. Hätte sie jedoch die Suppe probiert, ich bin mir sicher, Sie würde nur noch losen Grünkohl verkaufen.

Zutaten für 2 Personen:

5 Kartoffeln I 2 Möhren I 1 Pastinake I 1 Glas Kichererbsen I 1 mittelgroße Schalotte I 3 Scheiben Panchetta I 3 (große) Blätter oder eine kleine Handvoll loser Grünkohl I 1 Liter Wasser I lose Brühe I Olivenöl 


// Kartoffeln, Möhren und Pastinaken klein würfeln. In einem großen Topf zunächst die Panchetta, klein geschnitten, in Öl auslassen und dann rausnehmen und zur Seite stellen.
In gleichem Öl (evtl. noch einen Schuss hinzugeben) eine klein gehackte Schalotte dünsten.
Den Mix aus Kartoffen/Möhren/Pastinake hinzugeben, kurz mit andünsten, und alles mit 1 Liter Brühe aufgießen. Den Grünkohl von den Stielen lösen und klein gehackt mit hinzugeben. Alles zusammen aufkochen und ca. 15-20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Kurz vor Schluss die abgetropften Kichererbsen unterrühren. Die Suppe mit dem krossen Panchetta garnieren und servieren. // 

Lecker! Oder? 




02 Januar 2014

tätärä-tee























































Ich trinke keinen Kaffee. Nie. Und nein, auch nicht den mit viel Milch. Ich mag frisch gemahlenen Kaffee gerne riechen, mehr auch nicht. Ich trinke Tee. Sehr gerne und sehr viel. Teetrinken macht jedoch nur halb so viel Spaß. Man verabredet sich zum Kaffeetrinken, hält Kaffeekränzchen, trifft sich auf 'nen Kaffee und macht Kaffeepause. Und dann erst die ganzen Sorten, deren Namen den Sommerurlaub zurückholen. Die Macchiatos und Frappés dieser Welt. Doch auch Teetrinken wird so langsam. Es gibt neue, stylische, hübsche Verpackungen. Teehäuser und Teekontore. Erlesene und/oder teure Tees. Ja, die tollen Dosen machen sich auch (Jahre später sicherlich noch) bei mir in der Küche gut, doch sind es oftmals gerade die schnöden, einfachen Tees der Welt, die mir gefallen. Die ohne zusätzliche Aromen. Die schwarzen, grünen und Kräutertees. Die wiederum kommen zumeist jedoch mit sehr einfachem Drumherum und lediglich mit Hauptzutat und Ziehzeit bedachten Anhängern daher. Da sucht man sich schon die schönste Tasse im Regal aus, und dann so was. Da musste Abhilfe her und da ich meine Lieblingssorten sehr gerne teile und auch meine Gäste immer häufiger Tee dem Kaffee vorziehen, gibt es bei mir ab sofort selbstgestaltete - und sich auch bestens zum Verschenken eignende - Teebeutelanhänger.



















































Benötigt werden: Fertige Teebeutel oder aber loser eigenhändig in Teefilter verpackter Tee. Ein (Farb-) Drucker, Klebecken oder -Stift, Schere, Motivstanzen, weißes zu bedruckendes Papier und/oder Geschenkpapier, Zeitungsausschnitte oder andere Motive, die sich als Anhänger eignen. 

Dem Design sind keine Grenzen gesetzt. Um die Beutel besser auseinanderhalten zu können, bekommen schwarze Teesorten bei mir ausnahmslos schwarz-weisse Anhänger. Hierzu habe ich Wörter mit Teebezug in unterschiedlichen Schriftarten gewählt: TEA TIME, TEEKKG, T-REX, FIVE O'CLOCK, TEA & ME, PQRSTUV!, KONFET-TEA und viele mehr. Diese wurden in der Größe handelsüblicher Anhänger ausgedruckt, ausgeschnitten und zusammengefaltet, so dass die Vorderseite das gewünschte Motiv zeigt. Der Teebeutel wird vom ursprünglichen Anhänger gelöst, der neue  doppelseitige Anhänger mit Kleber/Klebeecke versehen, das Band mittig platziert und Vorder- und Rückseite zusammengerückt und damit verklebt.   























































Grüne und Kräutertees von der Minze bis zur Melisse bekommen indes grüne Anhänger. Hierzu habe ich eine Seite mit unterschiedlichen grünen Mustern bedruckt und mit der Lochstanze ausgestanzt und auf gleiche Weise wie die anderen zusammengeklebt. Die restlichen Teesorten werden mit Herzen versehen. Gelbe für Kamille, Fenchel und Magenfein, Rot- und Lilatöne für Beeren-, Früchte- und sonstige wie es das Motiv schon nahe legt - Lieblingstees.


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Und wie steht es um Euch - ist auch mit Euch gut Tee trinken oder gehört ihr dann doch eher zur Kaffeefraktion - was sind Eure Lieblingsteesorten und welche sollte ich unbedingt mal probieren? Ich bin gespannt. Solange gilt - Abwarten und Tee trinken!  



01 Januar 2014

von sätzen und vorsätzen

Und schon wieder ein neues Jahr. Wie es wohl wird? Kommt alles wie es soll oder anders als gedacht? Wann passiert was? Oder rein gar nichts und dann ist auch 2014 schon wieder rum? Ich mag keine Jahreshoroskope. Auf diverse Menschen, die (lediglich) eint in einem bestimmten Zeitraum geboren zu sein, soll ein und dasselbe Horoskop in von wem auch immer formulierten Sätzen zutreffen, das bestenfalls Gutes verheißt und in der Regel dann doch wieder Ungenaues vorgibt? Und dennoch bin auch ich gespannt, was das neue Jahr für mich bereit hält. Auf vieles werde ich keinen Einfluss haben, auf anderes hingegen schon und da sind sie, die Vorhaben und Vorsätze.































































Wo nicht geraucht wird, da kein Aufhören. Alkohol auch weiter in Maßen statt in Massen. Nur das dritte allseits beschworene Vorhaben trifft auch auf mich zu. Ja, mehr Sport, das sollte drin sein. Weniger geht auch nicht. Der Bonus früherer Tennisstunden, Schulstadtmeisterschaften im Volleyball und Jazzdance-Aufführungen auf der Jahreshauptversammlung des lokalen Turnvereins dürfte so langsam nach nicht nur gefühlten dazwischen liegenden 20 Jahren verbraucht sein. Nein, Fitnessstudios kommen für mich nicht in Frage, auch wenn in dem ein oder anderen sicherlich auch meine Karteikarte noch wieder auffindbar wäre. Und auch fixe Termine für Zumba, BBP & Co. werde ich auch diesmal zeit- und Ausreden-bedingt nur schwer einhalten können. Stattdessen habe ich mir zwei Herzensangelegenheiten fest vorgenommen, die es unbedingt in 2014 zu realisieren gilt: Ein Paragliding-Flug und ein Probetraining beim Drachenboot-Fahren. Wer weiß, vielleicht bleibt es ja bei beiden nicht bei einmaligen Ausflügen. 'Do more of what makes you happy' - wenn das nur immer so leicht wäre angesichts innerer und äußerer Auflagen. Ruhiger bleiben, trotz all der roten Ampeln und Fahrschulen vor einem im Berufsverkehr. Die Ungeduld zähmen - gleichermaßen beim Kochen, beim auf-den-Bus-warten, bei DIYs, bei privaten Vorhaben. Ich beschimpfe Dinge, die mir runterfallen! Dieser Satz gefällt mir, sicherlich ungerecht gegenüber den Sachen aber zumindest die eigene Wut mindernd. Ja, es gibt viel zu tun. Und auch viele Wünsche. Doch damit halte ich es wie beim Wimpern-verlieren oder Sternschnuppen-sehen. Diese werden nur wahr, wenn man sie nicht ausspricht. Anders die Wünsche von mir für Euch, ich wünsche Euch nur das Allerbeste für dieses neue nun begonnene Jahr. Auf das es an das alte anknüpft oder aber eben genau so wird, wie ihr es gerne hättet. Und zwar mit allem drum und dran!