24 September 2014

von tigern und pinguinen

Bunt war der Sommer. Doch bevor nun all die Braun- und Grautöne den Herbst einleiten, ist es Zeit für neue schwarz-weiße Fundstücke:
 







































// Erwecke den (Papier-) Tiger in Dir! Papier Tigre ist ein Paradies für Papierliebende wie mich. Es handelt sich um einen französischen Shop mit wunderschönem Sortiment, das in Paris ausgesucht, hergestellt und von dort aus vertrieben wird. Geschenkpapier, Hefte, Kalender, Schreibtisch- und Wandutensilien. Voilá - zu den Produkten immer hier entlang!

2 // Es bleibt tierisch. Von Mitteleuropa hin zum Südpol. Ich bin verliebt in das wundervolle Pinguin-Papier der Bloggerin Lisa, die auf pretty nice über die Themen Design, Interior, DIY und Food schreibt. Und zwischendurch gibt es Freebies, so wie dieses wunderschöne Papier. In schwarz-weiß gehalten und perfekt mit anderen Farben, Schleifen und vielem mehr kombinierbar. Hier geht es direkt zu Papier + Download.
 
3 // Eine einzige beispielhafte schwarz-weiß Illustration wird dem Werk des Künstlers nicht gerecht, aber gerade diese - hallo herbst! - Frau mit Schirm aus der Serie 'New Yorker Spots pt.1' hat es mir besonders angetan. Roman Muradov's Arbeiten sind einzigartig, seine Kunden mehr als die ganz Großen und jede einzelne Illustration ist für sich genommen außergewöhnlich ausdrucksstark. Mehr zu seinen Werken erfahrt ihr auf der Homepage und dem dazugehörigen Blog

4 // Namen gibt's, die gibt es gar nicht. Oder eben doch, wie im Fall von schöner.wärs. wenns.schöner.wär. Fürs Logo als Schriftzug dann doch zu lang, hat sich deshalb das S.W.W.S.W. durchgesetzt. Und nicht nur beim Logo sondern auch bei mir als mit-Lieblingsshop. Dahinter steckt ein Laden in Berlin, der sich mit dazugehörigem Label, Blog und Webshop den Themen Nachhaltigkeit + Design verschrieben hat. Das Sortiment umfasst ökofaire Möbel, Wohnaccessoires, SpielwarenKindersachen, Papierwaren, Schreibwaren, Taschen und Accessoires. Zu allen Produkten erhält man bei S.W.W.S.W. Informationen zu den Aspekten wie Herstellungsort, Material oder Fertigungsmethode. Und für alle Nicht-Berliner und Menschen wie mich, die es trotz allen Vornehmens viel zu selten nach Berlin schaffen, gibt es zum Glück diesen Onlineshop 




21 September 2014

übergangssuppe

Pasta geht immer. Und Herbstzeit ist Suppenzeit. Noch ist mir allerdings nicht komplett nach Eintopf. Aber fast. Steckrübe, Kartoffel, Wirsing und Co. müssen noch ein wenig warten. Bessere Chancen hat da schon der Kürbis, doch auch da gibt es wiederum derzeit eine andere Suppe, die gerade ganz hoch bei mir im Kurs, und zugleich im tiefen Teller steht. Eine Tortellini-Tomaten-Suppe. Unfassbar einfach in der Zubereitung. Schon schön wärmend und trotzdem nach wie vor ein wenig nach der Leichtigkeit des Sommers schmeckend:

für 2 // Zutaten: 8 Tomaten, 1 Schalotte oder rote Zwiebel, 400 Gramm frischer Spinat, 1 Esslöffel lösliche Hühnerbrühe, 1 Teelöffel Tomatenmark, 1 Packung Ricotta-Spinat-Tortellini aus der Frischetheke, 1 großzügiger Schuss Olivenöl.






















































Die zuvor leicht eingeritzten Tomaten mit kochendem Wasser übergiessen, nach kurzer Einwirkzeit die Haut abziehen, den jeweiligen Strunk entfernen und die geschälten Tomaten klein schneiden // die Schalotte oder rote Zwiebel mittelklein würfeln // den frischen Spinat gründlich putzen/waschen, die Stile entfernen und den Spinat etwas kleiner als vorgefunden zupfen.

In einem etwas größerem Topf kurz die Zwiebelwürfel in Olivenöl andünsten. Danach die Tomatenstücke und das Tomatenmark unterrühren und den Spinat hinzugeben. Sobald dieser leicht eingefallen ist das Ganze mit ca. 0,75 Liter Hühnerbrühe aufgiessen und 6-8 Minuten einköcheln lassen. In einem anderen Topf die Tortellini nach Packungsanweisung aufkochen, abgiessen und ebenfalls mit zu den anderen Zutaten geben. Ca. 2 Minuten in der Suppe mit köcheln lassen, ggf. mit Salz abschmecken und fertig ist die Suppe! 




15 September 2014

mint montag # 74




























































Ich war bei IKEA. Nicht nur so, ich hatte konkrete Abhak-Wünsche. Eine Garderobe aus der PS Kollektion (frühestens wieder ab Januar 2015 lieferbar), zwei neue weiße Badematten (schließlich einfach vergessen zu kaufen), Kinderbetten sichten (keines für so richtig passend befunden), Bilderrahmen (der Zettel mit den genauen Maßen liegt noch heute auf dem Küchentisch statt in der Tasche), den neuen Katalog mitnehmen (den Aufkleber 'keine Werbung' scheint ausschliesslich der IKEA-Katalog-Lieferant ernst zu nehmen). Das Ergebnis: Eine minte Box namens 'DRÖNA'. Immerhin. Ja, sie ist praktisch und es passt viel rein. Ab sofort beherbergt sie den Wust an diversen mintlametta-Utensilien. Und mal ehrlich.  Die alten Badematten tuns doch auch noch, Garderoben werden überschätzt, der Katalog wird noch länger aktuell sein und auch das Kind wird schon noch ein passendes Bett bekommen. happy mint montag!   



11 September 2014

zelte aufschlagen statt abbrechen

Wohnnomaden. Das Wort als Synonym für willentliche Betrüger, die Mietausfälle verursachen. Zugleich ein 'mal hier mal dort' signalisierend ist die Bezeichnung für Menschen, die aus ökonomischen Gründen eine nicht sesshafte Lebensweise führen, jedoch gerade in der heutigen Zeit durchaus positiv besetzt. Ebay Kleinanzeigen statt lebenslange Aussteuer. Lofts und innerstädtische Altbauwohnungen statt Endreihenhaushälften und Anliegerbehausungen. Mobile Garderobenkonstruktionen statt meterhohe Einbauschränke. Genau hier knüpft der Amsterdamer Designer  Jeroen Van Leur mit seinen "pieces for the urban nomads" an. Hierzu gehört auch die Serie Woodstock Collection. Die darunter fallende Garderobe bildet einen Rahmen, der lediglich eine Wand zum Anlehnen benötigt:











































 
Das reduzierte Design konzentriert sich eindeutig auf das Wesentliche. Angelehnt an Stecksysteme handelsüblicher Zelte, lassen sich hölzerne Stäbe und dazu passende Verbindungsstücke aus Stahl (wahlweise in weiß, kupfer und - yeah! - mint)  schnell, unkompliziert und verschieden kombinierbar zusammenfügen. Das Ergebnis ist eine mobile Garderobe, die in den Größen small/medium/large daherkommt. Sie bietet Platz für ausgewählte Stücke, die nicht länger versteckt werden wollen bzw. sollen, und deren Basis zugleich mit ebenso wenigen Handgriffen wieder verstaut und dann im nächsten Domizil erneut hervorgeholt und zusammengebaut werden kann. Wie heißt es doch so schön - 'wohnst Du noch oder lebst Du schon'?


Fotos: Jeroen Van Leur I Layout: mintlametta



09 September 2014

(m)in(s)tagram


Zahlen, bitte! Mit Zahlen hab ich es dabei eigentlich nicht so. Aber Zahlen regieren die Welt. Meine Lieblingszahl ist die 43, ohne zu wissen warum. 2,5 Liter am Tag sind empfehlenswert. Nach Zahlen Malen kommt mir sehr gelegen, alles andere ist bei mir nicht Kunst, sondern kann weg. 13 Punkte im Mathe-Abi. Das ist verdammt lange her und mein Vater war sich in dem Moment der Abstammung seiner Tochter nicht mehr sicher. Aber zum Glück gibt es den Dreisatz. Die Formel für so manche Alltagsrechnung ziert meine Schreibtischunterlage im Büro. Ja, mit Zahlen habe ich es nicht so, dann schon eher mit Worten. Doch auf dem Überweisungsträger ausgeschriebene 'dreihundertfünfundsechzigachtzig' lassen auch mich immer mal wieder grübeln. Bleiben wir also bei Zahlen. Ja, eine Millionen würde auch ich nicht ausschlagen. Ich halte die meisten Nr. 1-Hits für berechtigt und gibt es etwas spannenderes als den olympischen 100m-Lauf? Heute aber soll eine andere Zahl im Focus stehen. Die 500. Aus aktuellem Anlass. 500 Follower haben sich auf meinem Instagram-Profil eingefunden und ich freue mich wie Bolle. Nahezu alle davon sind weder mit mir verwandt noch mir näher bekannt. Das freut mich umso mehr. Sie haben zu mir gefunden über die Fotos. Bilder, die ich täglich mache. Gesehenes, das festgehalten werden will, so verewigt wird, mich erfreut und andere wie es scheint auch. Für die Megablogger ist 500 sicherlich ein Klacks, aber mir bedeutet es viel. Ich freue mich über jede/n Einzelne/n. Diese Freude möchte ich mit Euch teilen und eben auch einen Auszug meiner Bilder:

















































1/ Türenliebe. Alte Türen. Und minte Türen erst recht, so wie diese mit Keramikknauf versehene. 2/ Brandaktuell. Der Blick auf den Strand von St. Peter-Ording. Hier haben wir das letzte Wochenende verbracht. In Hamburg wohnend wird allerorts der Vorteil hervorgehoben, dass man ja so schnell an der See sei. Ist man auch, und trotzdem schaffen wir es nie dorthin. Bis vorgestern. Wunderschön war es. 3/ Alte Autos. Ziehen immer wieder meine Blicke auf sich. Geschichten erzählend, statt einfach nur laut durch die Straßen bretternd. 4/ Würde ich in Berlin wohnen, ich würde ausschliesslich U-Bahn fahren. Nicht (nur), weil man dort kein Auto braucht, sondern vor allem wegen der minten Sitzbezüge. 5/ Schmutzige Waschbecken sind abstoßend. Haare oder Zahnpastareste auf der Keramik. Wahrlich nicht mein Fall. Dieses hier ist nicht schmutzig, sondern alt und einfach nur wunderschön. Zu bestaunen auf dem WC im (den mit leckersten Kuchen der Stadt bietenden) Herr Max. 6/ In der Not ist der Hund auch ohne Wurst das Brot. Unserer auf jeden Fall. Hallo Humphrey! 7/ Eine verdörrte Palme vor einer geschlossenen Caféfassade. Nun ist der Sommer wohl endlich vorbei. Und ähnlich floral anmutend sieht es auch in meinem Garten aus. Verwelkte Blumenreste, leicht rissige Töpfe und Möbel, die wetterfest verstaut werden wollen. 8/ Zarte pastellige Fassadenbestückung an der Hauswand der Fabrik in Hamburg-Altona. Auf den ersten Blick so gar nicht zu der sonstigen Industriearchitektur des Gebäudes passend. Oder eben gerade doch angesichts der weltoffenen Auswahl an dortigen Veranstaltungen. 9/ Alles auf Zucker! Und dann noch in mint. Wer dieses Exemplar wohl wann erstmals in Gebrauch genommen hat, bei welcher Kaffeetafel, in welch arrangierter Stube? 10/ Papierene Tischdeko im Salon Wechsel Dich. So filigran, so wunderschön. Und so viel professioneller als meine Papier-Bastelkunst, die bei dem Prototyp des Grundschul-Fliegers stehen geblieben ist. 11/ Nicht immer in Schubladen denken. Das fällt mir verdammt schwer angesichts dieser tollen Vintage-Modelle. 12/ Die Kürbiszeit steht vor der Tür. Auch vor meiner. So ist dieses Bild ein kleiner Vorgeschmack darauf, was auch bald hier (und jetzt schon angedeutet auf all den tollen Food-Blogs da draußen) wieder kulinarisch los sein wird.

Ja - es ist vieles, wenn auch nicht alles auf meinem Profil min(s)t(agram). So mischt sich Buntes, wie auch immer Geartetes unter meine Bilder. Ab sofort werde ich diese auch regelmäßig hier präsentieren. Als Monatsrückblick. Als Zeugnis, was so alles erlebt und festgehalten wurde. Und als thematische Aufhänger - kategorisiert / pastelliges, kulinarisches, blümerantes, schwarzweisses, wörtliches, lokales, goldiges und vieles mehr. Bis es soweit ist, findet ihr alle meine dazugehörigen Bilder auch weiterhin direkt auf instagram/mintlametta.